Eine Online-Lernplattform bietet jungen Geflüchteten Zugang zu akademischer Bildung.

Kiron ist der Ansicht, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung hat, überall und jederzeit. Die Online-Lernplattform “Kiron Campus” ermöglicht aktuell mehr als 11.000 geflüchteten Studierenden aus aller Welt ein breites Spektrum an digitalen Lernmöglichkeiten für die akademische, berufliche und persönliche Entwicklung. Kiron hat Standorte in Deutschland, Libanon und Jordanien. Durch ein innovatives Modell bietet die gemeinnützige Organisation kostenlose, maßgeschneiderte Studienprogramme an, indem es Massive Open Online Courses (MOOCs) von renommierten Bildungsanbietern und Open Educational Resources (OER) kombiniert. Alle Programme sind über die digitale Lernplattform Kiron Campus zugänglich und werden durch eine Reihe von Unterstützungsleistungen ergänzt.


Zum Gespräch mit Dr. Tobias Ernst, Geschäftsführer von Kiron Open Higher Education

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EULER-Projekt (EUropean LEvel-playing-field Reader)

Das EULER Projekt war ein EU Erasmus+ gefördertes Trainingsprogramm, das informelle Lernmethoden anwendet, um in Partizipationsprozessen Fähigkeiten und Kompetenzen der lokalen Community aufzudecken und zu fördern, die in formellen Kontexten oft unentdeckt bleiben.

In vier Europäischen Städten (London, Antwerp, Berlin und Barcelona), wurde das EULER Projekt in Nachbarschaften durchgeführt, die als kritisch oder benachteiligt gelten. In Berlin wurden unter dem Titel „Mehringplatz anknipsen“ Trainings im Gebiet um den Mehringplatz durchgeführt, um Tools und Skills für Nachbarschaftsinitiativen zu entwickeln.


Zum Gespräch mit den Koordinatoren Laura Colini und Lorenzo Tripodi

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Inklusive kreative Teams entwickeln zusammen Lösungen, die den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen erleichtern.

In Deutschland erleben 10 Millionen Menschen mit Beeinträchtigung in ihrem Alltag verschiedene persönliche Hürden. Vielen von ihnen und ihren Pflegenden fehlt es an passenden und günstigen Hilfsmitteln. So entsteht seit Jahren eine Bewegung aus Makern, Bastlern und Menschen mit Behinderungen, die sich vernetzten, um gemeinsam individuelle Lösungen zu entwickeln und zugänglich zu machen. Match My Maker ist eine Matching- und Kollaborationsplattform, die digitale Möglichkeiten nutzt, um diese Menschen über Entfernungen und Vorurteile hinweg zusammen zu bringen und die Teams vom ersten Kennenlernen bis zum fertigen Produkt begleitet.
Nutzer*innen von Match My Maker sind kreative Tüftler*innen, Bastler*innen, Designer*innen, Gesundheitsexpert*innen, Pflegende und Menschen mit Beeinträchtigung. Um auch anderen Menschen den Zugang zu kostengünstigen Hilfsmitteln zu ermöglichen werden sie zum Nachbauen, Modifizieren und Weiterentwickeln für jeden frei zugänglich zur Verfügung gestellt. Das gemeinnützige Projekt wurde von dem Berliner Verein be able e.V. initiert.


Zum Gespräch mit Yi-Cong Lu, Projektleiter, Designer und Produktentwickler beim Trägerverein be able e.V

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In Berlin befassen sich viele Projekte im Rahmen verschiedener Förderprogramme mit der digitalen Transformation und ihren Folgen für Berufsbildung und Arbeitsorganisation. Sie entwickeln und setzen innovative Methoden um, um diesen Veränderungen gerecht zu werden. Innovationen müssen zugänglich gemacht werden, damit Regionen und Branchen von den Erfahrungen und Erkenntnissen dieser Modellprojekte profitieren können, auch über das Ende der Projektlaufzeit hinaus.

Instrumente der internationalen Kooperation wie Netzwerke und Partnerschaften fördern den europaweiten Austausch von Ideen und Erfahrungen.Mit der EU-Städteagenda sollen die Wachstumspotenziale der Städte optimal genutzt und gesellschaftliche Aufgaben effektiver bearbeitet werden. Städte werden durch die Bildung von Partnerschaften zwischen der EU-Kommission, EU-Organisationen, nationalen Regierungen, lokalen Behörden und Interessenträgern sowie Nichtregierungsorganisationen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützt. Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ist deshalb Mitglied der Partnerschaft Jobs and Skills – einer von vierzehn thematischen Partnerschaften der EU-Städteagenda. Die Mitarbeit in der Partnerschaft erfolgt insbesondere bei den Themen digitale Kompetenzen für Arbeit 4.0, Inklusion sowie Arbeitsmarktintegration. Die Berliner Ansätze und Erfahrungen fließen auch in den Aktionsplan der Partnerschaft ein. Eurocities ist ein weiteres europäisches Netzwerk, an dem die Stadt Berlin beteiligt ist, mit dem Ziel, städtepolitische Belange im Bereich der Beschäftigungs- und Berufsbildungspolitik nachdrücklich gegenüber der Europäischen Kommission zu vertreten. Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ist zudem Mitglied im Economic Development Forum (EDF), dessen Ziel ist es, einen Erfahrungsaustausch der europäischen Städte im Bereich der Beschäftigungs- und Berufsbildungspolitik zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden internationale Konferenzen durchgeführt, um Ziele und Rahmenbedingungen europäischer Beschäftigungs- und Berufsbildungspolitik, aktuelle Fragen von demografischer Entwicklung, Migration und Mobilität zu diskutieren und international zu vergleichen.

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Die Online-Plattform Digital Skills Map fördert den europaweiten Wissensaustausch zwischen Good-Practice-Projekten, die sich mit der Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung befassen.

Im Rahmen der  EU-Städteagenda, unter Federführung Berlins entwickelt, stellt sie die Erfahrungen verschiedener Projekte aus europäischen Regionen und Städten bereit. Über Ziele und Perspektiven der Digital Skills Map haben wir mit Franziska Grell (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales) gesprochen.
Zum Interview mit Franziska Grell.

Auf der Plattform, die sich noch in der Startphase befindet, sind bereits mehr als 50 Projektbeispiele (u.a. aus Finnland, Portugal, Polen, den Niederlanden und Deutschland) angeführt, darunter das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen des Programms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung", geförderte Verbundvorhaben CoLearnET. Die Projekte und Modelle werden mit Kurzsteckbriefen vorgestellt. Über eine interaktive Landkarte und verschiedene Suchfunktionen können sich Interessierte über lokale Ansätze und Projekte im Umgang mit der sich durch die Digitalisierung verändernden Welt der beruflichen Aus- und Weiterbildung informieren. Lokale Projektbeispiele zum Aufbau digitaler Kompetenzen in Aus- und Weiterbildung werden sichtbar gemacht. 

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In Berlin befassen sich viele Projekte im Rahmen verschiedener Förderprogramme mit der digitalen Transformation und ihren Folgen für Berufsbildung und Arbeitsorganisation:

- JOBSTARTER plus - 'Für die Zukunft ausbilden': zu den Berliner Projekten

- rückenwind - Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft (rückenwind+): zu den Berliner Projekten

- ESF-Sozialpartnerrichtlinie - Zu den Berliner Projekten

Projektlaufzeit:  01.01.2020 – 31.12.2021

Die Multiplikator*innen-Schulung MIKADO ist die Antwort auf den großen Trainingsbedarf für geflüchtete Frauen und wird gefördert aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Zielgruppe der Schulung sind Träger, Jobcenter und Kommunen, die durch IT-Trainings digitales Empowerment und digitale Mündigkeit von Frauen mit Fluchtgeschichte stärken wollen. Seit 2016 bietet das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) genau das an: Im erfolgreichen und bundesweit einzigartigen Modellprojekt Digital Empowerment haben bisher über 500 Frauen aus fast 40 Ländern teilgenommen. Durch das sehr flexible, niedrigschwellige und z.T. in den Unterkünften stattfindende Angebot können Frauen erreicht werden, die noch nicht so mobil sind, denen die Kinderbetreuung fehlt oder die aus anderen Gründen die Unterkunft nicht verlassen können bzw. dürfen. Digital Empowerment wird seit 2016 gefördert aus den Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

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Projektlaufzeit: 15.07.2019 - 14.07.2022

Das Weiterbildungsprogramm Fokus Medienbildung steht für eine zeitgemäße, ganzheitliche Medienbildung mit einem breitem Spektrum an kompetenzorientierten Qualifizierungen für (sozial)pädagogische Fachkräfte der frühkindlichen Bildung und Jugendarbeit in Berlin. Die Seminare spiegeln mit ihren jeweiligen Schwerpunkten die Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt durch Medien wider, greifen aktuelle Themen auf und sichern so einen nachhaltigen Praxistransfer.

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Projektlaufzeit: 01.05.2018 - 31.12.2020

Das Projekt „MakerLab 4.0 – Kompetenzen für eine moderne Arbeitswelt“ bietet Arbeitssuchenden in Tempelhof-Schöneberg einen sehr einfachen Einstieg in die digitale Arbeitswelt. Die Teilnehmer*innen können das Thema Digitalisierung praktisch erproben und die eigenen Stärken mithilfe von digitalen Werkzeugen entdecken. Sie haben die Möglichkeit, Kompetenzen zu entwickeln und zu fördern, die branchenübergreifend gefragt sind: Teamarbeit, Problemlösefähigkeiten, Eigeninitiative, Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft sowie ein grundlegendes Medien- und Technologieverständnis. In acht Wochen setzen die Teilnehmenden Schritt für Schritt digitale Projekte um. Im MakerLab fertigen sie Produkte im 3D-Druck, bauen sowie programmieren einen Roboter und entwickeln ein Smart Home-Projekt. Um Hemmungen und Ängste zum Thema Digitalisierung abzubauen, setzen sie sich zudem mit Themen wie Industrie 4.0, Künstlicher Intelligenz und Big Data auseinander. Das MakerLab 4.0 wird im Projektzeitraum mehrmals angeboten.

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Mit dem Projekt BasisKomPlus sollen arbeitsplatzbezogene Grundbildungsangebote entwickelt werden, die an Bedarfen von Unternehmen und Beschäftigten ansetzen.


Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung mit Mitteln des BMBF.
Rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland gelten als funktionale Analphabeten.
Bund und Länder unterstützen sie während der Dekade für Alphabetisierung mit passenden Angeboten.

BasisKomPlus bei der AlphaDekade Konferenz am 24. April 2018


Mit dem BasisBetriebsCheck werden die Grundbildungsbedarfe im Unternehmen ermittelt.
Mit dem BasisKompetenzCheck werden die individuellen Kompetenzen der Mitarbeitenden erfasst.
Auf dieser Grundlage enstehen dann bedarfsgerechte, auf den Arbeitsplatz abgestimmte Lernangebote.

zum Projekt: http://www.basiskom.de/



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