Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kultureller und sozialer Vielfalt. Diese Vielfalt birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

 

 

 


Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll den Erwerbseinstieg und den Zugang zum Arbeitsmarkt für Mütter mit Migrationshintergrund erleichtern. Das BMFSFJ und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern die Projekte.
„Stark im Beruf“ richtet sich auch an Mütter mit Fluchterfahrung.
Die erste Förderphase läuft bis Ende des Jahres 2018.

http://www.starkimberuf.de/stark-im-beruf/das-programm/


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In der europäischen Erasmus+ Partnerschaft “FAST TRACK - speeding up migrants integration process into the labour market” entwickelte der bildungsmarkt e.v. zusammen mit Bildungsorganisationen aus Finnland, Island, Dänemark und der Türkei ein Online-Quiz, das es ermöglicht, ohne Sprachkenntnisse berufliche Erfahrungen zu erkennen.

Bei den exemplarischen Berufsbereichen handelt es sich um: Fliesenleger, Küchenhilfe, Pflegehilfe, alles Bereiche, in denen der Fachkräftebedarf sehr groß ist.

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Informationen zur "Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten" - Publikationen des Netzwerks Integration durch Qualifizierung (IQ)

"Migrantinnen und Migranten profitieren von der positiven Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts, jedoch nicht im gleichen Maß wie Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Zugangsvoraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt für verschiedene Einwanderungsgruppen unterschiedlich sind: Wichtige Einflussfaktoren sind z.B. verschiedene rechtliche Regelungen zum Aufenthalt und Arbeitsmarktzugang in Deutschland und unterschiedliche faktische Barrieren, wie mangelnde Sprachkenntnisse und nicht anerkannte Berufsabschlüsse."
Quelle: IQ Fact Sheet - Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten (Stand Juni 2017)

zu den IQ Fact Sheets: http://www.netzwerk-iq.de/publikationen/iq-fact-sheet.html


- IQ Fact Sheet - Migrantenökonomie in Deutschland (Stand November 2017) -

 

Apps als digitale Medien, die beim Integrationsprozess von geflüchteten Menschen in Deutschland unterstützen sollen, wurden inhaltlich und technisch-funktional analysiert.

Aus dem Fazit:
Eine Chance für die Soziale Arbeit liegt darin, dass Apps vorhanden sind, die institutionelle Strukturen und Inhalte darstellen, die für die Soziale Arbeit von Relevanz sind und somit nicht nur für die konstruierte Zielgruppe der Geflüchteten, sondern auch für Sozialarbeitende ein internetgestütztes Informationssystem darstellen. Dies sollte weiterentwickelt werden, und zwar mit dem Fokus auf relevante Themen und nicht auf eine spezifische Zielgruppe, da Inhalte wie die Jugendarbeit oder Bildungs- und Ausbildungssysteme für alle jungen Menschen von Relevanz sein können. Dies könnte dazu führen, dass Apps durch das Senken der Zugangsschwellen dazu beitragen können, Machtverhältnisse im Integrationsprozess zugunsten der sich zu Integrierenden zu verändern und eine unterstützende Funktion i.S. einer Selbstermächtigung entstehen zu lassen.
Dann würden die Inhalte und Funktionen der Apps eine wichtige Brückenfunktion im Integrationsprozess darstellen. Dazu ist es notwendig, dass die Soziale Arbeit mit den Initiatoren und auch den Nutzer*innen der Apps in den Dialog tritt.

Zum Forschungsergebnis - Forschungsarbeit der TH Köln: https://epb.bibl.th-koeln.de/frontdoor/index/index/docId/1050


Siehe auch: Digitale Wege zur Integration: Wie innovative Ansätze der Zivilgesellschaft Geflüchtete in Deutschland unterstützen

Die Studie "Digitale Wege zur Integration" des betterplace lab untersuchte die digitalen Projekte und Initiativen der Flüchtlingshilfe in Deutschland.

Der aktuelle Stand, die Potenziale sowie die bestehenden Herausforderungen der digitalen Flüchtlingshilfe wurden ermittelt um die Rolle und Wirkung der digitalen Technologien bei der Integrationsarbeit besser verstehen zu können.

Es wurden hierzu 112 digitale Flüchtlingsprojekte in Deutschland identifiziert und in einer Datenbank gesammelt. (bit.ly/refugee-tech)

Die Recherche basiert primär auf 66 qualitativen Interviews, die zwischen Januar und Mai 2017 mit den Projekten sowie mit anderen AkteurInnen aus der Szene geführt wurden.

Die Erfahrungen wurden analysiert um festzustellen wie ein systemischer Ansatz zu besseren Ergebnissen und Nachhaltigkeit führen könnte.

Quelle und zum Download der Studie: http://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/Digitale-Wege-zur-Integration.pdf

 


weitere Informationen auf BERLIN-TRANSFER und @berlintransfer:


 

Im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund mit dem Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) setzt das Bezirksamt Neukölln seit dem 1.9.2015 im Kooperationsverbund mit dem Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) und dem Träger AYEKOO Arbeit und Ausbildung e.V. das Projekt "CARRIERA – Wege für in Neukölln wohnhafte EU-Bürger/innen in Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung" um.


Die Bilanz nach Ablauf von etwa der Hälfte des Förderzeitraums kann sich sehen lassen. 62% der bisher 200 betreuten Teilnehmerinnen (127) und Teilnehmern (63) konnten entsprechend der Projektzielrichtung vermittelt werden; davon rund 66% in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse (82 von 124 TN).

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Anfang des Jahres 2016 hatten der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB), der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration e.V. (EFAS), der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VdP) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) zu einer Flüchtlingskonferenz eingeladen, auf der der aktuelle Stand und die Integrationsansätze für geflüchteten Menschen dargestellt und diskutiert wurden. 

Auf der Tagung am 1. Dezember 2016 wurde eine Zwischenbilanz gezogen: Ziel war es, Wege für die weitere Integration zu entwickeln, bisherige Ansätze zu bewerten und, wo notwendig, Möglichkeiten zur Verbesserung aufzuzeigen.
Diese Themen wurden mit Akteuren aus der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), aus dem Handwerk und der Politik besprochen.

Nachfolgend die Präsentationen der Veranstaltung:

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Im  aktuellen IAB-Kurzbericht wurden 123 Geflüchtete nach den Umständen der Flucht, ihren Einstellungen und Erwartungen, Bildungsbiografien und ersten Erfahrungen in Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geflüchteten sehr unterschiedliche Vor aussetzungen für ein Leben in Deutschland mitbringen. Gemeinsam ist ihnen eine hohe Arbeitsmotivation und Integrationsbereitschaft und sie verbinden mit Deutschland Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenwürde und Religionsfreiheit.

Das IAB hat diese Untersuchung gemeinsam mit dem Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin durchführt.

Quelle/ zum Download der Studie: http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k160616j01

Knapp 22 % verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer. Statistisch gesehen müssten sie daher 79 Tage (21,6 % von 365 Tagen) im Jahr nicht arbeiten, um die Gleichheit wieder herzustellen. Als Datum für den diesjährigen EPD in Deutschland ergibt sich daraus der 20. März 2015 (für ganz Europa war es bereits der 17. Februar). Schwerpunktthema des diesjährigen Equal Pay Days ist Transparenz.

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Jugendliche mit einer Zuwanderungsgeschichte haben überproportional oft Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche. Anhand ausführlicher Interviews hat ein Forscherteam des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht, wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund ihre Berufsbiografie gestalten, wer sie unterstützt und wie sie das Hilfesystem einschätzen.

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse: http://www.bildungsspiegel.de

 

 

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