Der Europäische Sozialfonds (ESF) wird auch künftig als "ESF Plus" wichtigstes Finanzierungs- und damit auch Förderinstrument der EU für Investitionen in Menschen sein.

Inhaltlich soll der ESF Plus insbesondere

  • die Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung, allgemeine und berufliche Bildung,
  • aktive Inklusion,
  • die sozioökonomische Integration von Drittstaatsangehörigen,
  • den gleichberechtigten Zugang zu hochwertigen Sozialschutzsystemen,
  • die soziale Integration von Benachteiligten und
  • materielle Basisunterstützung für die am stärksten benachteiligten Personen

fördern.

Quelle und weitere Informationen: https://www.esf.de/portal/DE/Foerderperiode-2021-2027/foerderperiode-2021-2027.html

Europäische Kommission stellt Aktionsplan für digitale Bildung (2021-2027) vor

Mit dem Aktionsplan für digitale Bildung (2021-2027) stellt die Europäische Kommission ihre Vision einer hochwertigen, inklusiven und zugänglichen digitalen Bildung in Europa vor.  Voraussetzung dafür ist eine stärkere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, um

  • aus der COVID-19-Krise zu lernen, die die Rolle der Technologie in der allgemeinen und beruflichen Bildung neu definiert hat
  • die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung an das digitale Zeitalter anzupassen.

Die zwei strategischen Prioritäten des neuen Aktionsplans sind die Förderung der Entwicklung eines leistungsfähigen digitalen Bildungsökosystems und der Ausbau digitaler Kompetenzen und Fertigkeiten für den digitalen Wandel.

(zum Artikel)

 

 

Bis 2030 sollen alle Menschen Zugang zu inklusiver, chancengerechter und hochwertiger Bildung erhalten. Dazu hat sich die Weltgemeinschaft bei der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda verpflichtet. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels, evaluiert die Fortschritte und veröffentlicht jährlich den Weltbildungsbericht. Der diesjährige Bericht, von dem auch eine Kurzfassung auf Deutsch vorliegt, stellt fest, dass über eine viertel Milliarde Kinder und Jugendliche keinen oder einen beschränkten Zugang zu Bildung hat. Die Gründe: Armut, Herkunft, Identität, sexuelle Orientierung oder eine Behinderung. Kinder, die vom Bildungssystem ausgegrenzt sind, sind von den Folgen der COVID-19-Pandemie besonders betroffen. Selbst wenn die Weltgemeinschaft noch einen weiten Weg vor sich hat, zeigt der Bericht auch viele Beispiele, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Lehrkräften zu…  

weiterlesen: BMZ - Presse - aktuelle Meldungen


„Bildung in Deutschland“ ist ein indikatorengestützter Bericht, der das deutsche Bildungswesen als Ganzes abbildet und von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter reicht.

Die Erarbeitung des Berichts wird von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Quelle und zur Onlineversion des Bildungsberichts 2020: https://www.bildungsbericht.de/de


Der OECD-Bericht „Going Digital: Den digitalen Wandel gestalten, das Leben verbessern" geht auf verschiedene Aspekte ein, bei denen die Regierungen ansetzen können, um den digitalen Wandel zu gestalten und das Leben zu verbessern.

Digitale Technologien und Daten verändern unser Lebensumfeld. Menschen, Unternehmen und staatliche Stellen agieren, kommunizieren und operieren heute anders als in der Vergangenheit – und diese Veränderungen beschleunigen sich zusehends. Wie können wir das gewaltige Potenzial ausschöpfen, das digitale Technologien und Daten zur Steigerung von Wachstum und Lebensqualität in einer sich rasch wandelnden Welt bieten?

In sieben verschiedenen Wirkungsbereichen - 1. Zugang, 2. Nutzung, 3. Innovation, 4. Arbeitsplätze, 5. sozialer Wohlstand, 6. Vertrauen und 7. offene Märkte - zeigt der Bericht Chancen, Herausforderungen und Handlungsoptionen auf. Außerdem liefert er neue Erkenntnisse, Daten und Analysen sowie Empfehlungen für eine bessere Politik im digitalen Zeitalter.

Quelle:

 OECD (2020), Going Digital: Den digitalen Wandel gestalten, das Leben verbessern, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/e78eb379-de.

Das Positionspapier auf Basis der gleichnamigen Fachkonferenz vom 2. Dezember 2019,  hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und der Bertelsmann Stiftung

Ziel des Positionspapiers „Weiterbildung 4.0 - Wie weit trägt die Nationale Weiterbildungsstrategie?" ist es, die Arbeit der Ministerien, die mit der Umsetzung der „Nationalen Weiterbildungsstrategie" betraut sind, mit Impulsen und Anregungen aus der Fach-Community zu unterstützen und ihnen wichtige Hinweise aus Theorie und Praxis an die Hand zu geben.

Empfehlenswert ist auch das Dossier „Weiterbildung 4.0" , mit Podcasts, Expertisen, Positionspapieren und vielem mehr zum Thema Weiterbildung und digitaler Wandel in der Arbeitswelt.

Wie kann man die Menschen angesichts der sich verändernden Arbeitswelt am besten unterstützen?
Die Europäische Kommission hat eine Fülle von Trends gesammelt und analysiert, die die Zukunft der Arbeitswelt und der Berufsbildungssysteme in den EU-Mitgliedstaaten bestimmen.

Inhaltsverzeichnis:

  • Beschäftigung junger Menschen: vielversprechende Einbeziehungsmethoden
  • Langzeitarbeitslosigkeit: verhindern, dass sich Arbeitslosigkeit festsetzt
  • Berufliche Aus-und Weiterbildung: Berufsbildungswoche - über das Jahr 2020 hinaus
  • Thema Spezial: die Zukunft der Arbeit - Menschen befähigen
  • Thema Spezial: Überwindung sozialer Ungleichheiten
  • Thema Spezial: Ergebnisungleichheiten überwinden
  • Thema Spezial: wirksamer Sozialschutz für alle
  • Thema Spezial: sozialer Dialog über die Komfortzone hinaus
  • Begünstigte der EU-Mittel: Magda - vom Heim in eine Führungsposition
  • Andere Stimmen: Philippe Pochet, Generaldirektor, ETUC - Es geht um digitale Revolution, aber auch um Klimawandel


https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=738&langId=de&pubId=8150&type=1&furtherPubs=no


Aktuelle Veröffentlichungen auf der Website der Europäischen Union zum Thema Beschäftigung, Soziales und Integration: https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=22&langId=de

Die Trends der letzten Jahre setzen sich 2018 fort – die Fachkräftezuwanderung steigt leicht, doch es besteht weiterhin Potenzial, mehr Fachkräfte für Deutschland zu gewinnen.
Die Gesamtzuzüge von EU-Staatsbürgern übersteigen die der Drittstaatsangehörigen weiterhin leicht.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/fachkraeftezuwanderung-aus-drittstaaten-nach-deutschland-2018/

https://pbs.twimg.com/media/EHEby0FX4AQwBxi.jpg


"Die Erwerbszuwanderung nach Deutschland ist im internationalen Vergleich zwischen 2014 und 2017 deutlich gestiegen, wie ein Blick auf die OECD-Statistik zeigt. Deutschland ist zudem das bei weitem beliebteste Zielland für Wanderungen im Rahmen der EU-Freizügigkeit." (Factsheet Migration)

 

 


Siehe auch:

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