Wie kann man die Menschen angesichts der sich verändernden Arbeitswelt am besten unterstützen?
Die Europäische Kommission hat eine Fülle von Trends gesammelt und analysiert, die die Zukunft der Arbeitswelt und der Berufsbildungssysteme in den EU-Mitgliedstaaten bestimmen.

Inhaltsverzeichnis:

  • Beschäftigung junger Menschen: vielversprechende Einbeziehungsmethoden
  • Langzeitarbeitslosigkeit: verhindern, dass sich Arbeitslosigkeit festsetzt
  • Berufliche Aus-und Weiterbildung: Berufsbildungswoche - über das Jahr 2020 hinaus
  • Thema Spezial: die Zukunft der Arbeit - Menschen befähigen
  • Thema Spezial: Überwindung sozialer Ungleichheiten
  • Thema Spezial: Ergebnisungleichheiten überwinden
  • Thema Spezial: wirksamer Sozialschutz für alle
  • Thema Spezial: sozialer Dialog über die Komfortzone hinaus
  • Begünstigte der EU-Mittel: Magda - vom Heim in eine Führungsposition
  • Andere Stimmen: Philippe Pochet, Generaldirektor, ETUC - Es geht um digitale Revolution, aber auch um Klimawandel


https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=738&langId=de&pubId=8150&type=1&furtherPubs=no


Aktuelle Veröffentlichungen auf der Website der Europäischen Union zum Thema Beschäftigung, Soziales und Integration: https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=22&langId=de

Interaktive Grafiken geben einen Überblick über die wirtschaft­liche und gesellschaftliche Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten: http://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Europawahl/_inhalt.html

  • Wo sind besonders viele junge Menschen ohne Arbeit?
  • Wo wächst die Wirtschaft besonders deutlich?
  • Welche Länder liegen beim Warenexport vorn?
  • Wo ist der Brutto­schulden­stand des Staates weiter hoch?
  • In welchen Ländern ist die Alterung der Gesellschaft weit vorangeschritten?
  • In welchen Ländern ist mit einem Bevölkerungsanstieg zu rechnen?
  • Armut und / oder soziale Ausgrenzung: Wo sind besonders viele Menschen betroffen?
  • Wo wird am meisten in Bildung investiert?
  • Wo ist die signifikante Senkung der Treibhausgas­emissionen noch nicht gelungen?
  • Wo schreitet die Energie­wende voran?
  • Wo ist schnelles Internet flächendeckend verfügbar und wo besteht noch Nachholbedarf?
  • Folgen eines Brexits: Wie stark würde die EU-Wirtschafts­leistung bei einem Austritt sinken?

 

Ein Kreis von Expertinnen und Experten der Heinrich-Böll-Stiftung hat Empfehlungen für die "Weiterbildung 4.0" erarbeitet und stellt dabei solidarische Lösungen für das lebenslange Lernen im digitalen Zeitalter in den Mittelpunkt. Unter den Bedingungen von Arbeit 4.0 sollen so viele Menschen wie möglich an Erwerbsarbeit teilhaben können und es soll eine Spaltung zwischen Digitalisierungsgewinnern und -verlieren verhindert werden.

Neben einem Recht auf Weiterbildung und Weiterbildungsberatung regt der Expertenkreis ein "Parlament der beruflichen Weiterbildung" an, dessen Aufgabe es ist, den Weiterbildungsbedarf zu identifizieren und Qualitätssicherung zu garantieren.


https://www.boell.de/de/2019/02/26/weiterbildung-40-solidarische-loesungen-fuer-das-lebenslange-lernen-im-digitalen

Quelle: Heinrich Böll Stiftung, Pressemitteilung vom 06.03.2019


Der Ländermonitor berufliche Bildung des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI), von der Bertelsmann-Stiftung gefördert, untersucht die Ausbildungssysteme der Bundesländer in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Chancengerechtigkeit.

festgestellt wurde:

  • Ein Rückgang in der dualen Ausbildung in Berlin - 20% weniger Ausbildungsplätze von 2007 bis 2016
  • Sinkende Nachfrage nach Ausbildungsplätzen - Demographisch bedingt verlassen immer weniger Jugendliche die allgemeinbildenden Schulen und immer mehr von ihnen wollen studieren
  • Berliner Hauptschüler und Ausländer haben eher schlechtere Ausbildungschancen


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Insbesondere in den MINT-Berufen sowie im Pflegebereich zeigt sich ein immer deutlicher werdender Mangel an Fachkräften. Gleichzeitig verfügen viele Migrant/innen über einen im Ausland erworbenen Berufsabschluss, der in Deutschland häufig nicht anerkannt wurde, mit der Konsequenz, dass Migrant/innen oft unter ihren Qualifikationen beschäftigt sind. Vor diesem Hintergrund brachte die Bundesregierung das Anerkennungsgesetz auf den Weg, das am 1. April 2012 in Kraft trat.



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Das Land Berlin beteiligt sich mit dem vom Senat an 9. Mai 2017 beschlossenen Eckpunktepapier am europäischen Meinungsbildungsprozess – zum Beispiel beim Kohäsionsforum, um für den Erhalt einer wirkungsvollen EU-Kohäsionspolitik nach 2020 für alle Regionen zu werben.

In der laufenden EU-Förderperiode 2014-2020 erhält das Land Berlin 850 Mio. € aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
Mit den Fördermitteln werden Projekte zur weiteren Stärkung von Forschung, Entwicklung, Innovation und lokaler Wirtschaft sowie zum Klimaschutz und zur nachhaltigen integrierten Stadtentwicklung ebenso unterstützt wie Maßnahmen zur Anpassung der Arbeitskräfte an den Arbeitsmarkt und zur Förderung von Bildung, Qualifizierung und Integration.

Quelle: Pressemitteilung vom 09. Mai 2017 - Berliner Senat wirbt für wirkungsvolle EU-Kohäsionspolitik auch im Förderzeitraum nach 2020 für alle Regionen
Download: Senatsvorlage Kohäsionspolitik - Beschlussfassung 09.05.17.pdf

Aus der Kurzbeschreibung:

"Zentrales Ergebnis ist, dass gut acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin und rund 12 Prozent der Arbeitnehmer in Brandenburg in Berufen mit einem sehr hohen technischen Ersetzbarkeitspotenzial arbeiten. Damit sind die potenziellen Auswirkungen der Automatisierung in den beiden untersuchten Bundesländern deutlich niedriger als in Deutschland insgesamt (ca. 15 Prozent). Dies liegt in Berlin an der spezifischen Wirtschaftsstruktur als Dienstleistungsmetropole, die durch wenig maschinell ersetzbare Dienstleistungsberufe geprägt ist und in der stark automatisierungsgefährdete Produktionsberufe eine eher untergeordnete Rolle spielen.


Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden Lebenslanges Lernen sowie betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher."

Quelle: http://www.iab.de/238/section.aspx/Publikation/k170323301


siehe auch: Geringqualifizierte profitieren weniger von Weiterbildung http://www.morgenpost.de/210026897?__pwh=F3XNpMEDuj7oM5TiuoQN8w==

Wie verändert der digitale Wandel unser Arbeitsleben? Welche Chancen ergeben sich durch die erhöhte Flexibilität und Mobilität? In einem breit angelegten teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog unter Einbindung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialpartnern, Verbänden und betrieblicher Praxis möchte das Arbeitsministerium den Fragen der Arbeitswelt der Zukunft auf den Grund gehen.

Das Grünbuch skizziert bestimmende Trends, Werte und Handlungsfelder der künftigen Arbeitsgesellschaft und enthält eine Reihe konkreter Leitfragen.

Siehe http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/A872-gruenbuch-arbeiten-vier-null.html

Link zum Download


Aktuell: Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Im Rahmen des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ befasst sich die Kurzexpertise des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Viele Studien verweisen auf verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch orts- und zeitungebundenes Arbeiten. In Bereichen wie z.B. der Softwareentwicklung können zwar für hoch qualifizierte Personen mit körperlicher Beeinträchtigung neue Chancen eröffnet werden, aber weder für Menschen mit geistiger noch mit psychischer Beeinträchtigung.

Link zum Download


Das Weißbuch Arbeiten 4.0 - verfügbar ab 22. Februar 2017 - befasst sich mit den Schlussfolgerungen aus dem Dialog "Arbeiten 4.0"
http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a883-weissbuch.html

Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration.

Festgestellt wird der Trend zu mehr Bildung, es gibt weniger Schulabbrecher, Kinder mit Migrationshintergrund studieren im gleichen Umfang wie Kinder ohne Migrationshintergrund.
Ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg besteht weiterhin.
(Quelle: Bildung in Deutschland 2016)


aktuelle Berichte: http://www.bildungsbericht.de/de/nationaler-bildungsbericht

Eine Studie des Wiener Instituts für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung bringt Einblicke in Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration von Personen 50+ in ausgewählten europäischen Ländern. (Deutschland, Finnland, Schweden und UK-Schottland)

Was wurde in der Studie untersucht?
Neben Good-Practice-Beispielen zur Guidance-Thematik für ältere Personen wurde in der vorliegenden Studie untersucht, welche Rahmenbedingungen in den Ländern vorherrschen, z.B. im Hinblick auf Gesetze, Arbeitsmarkt, Pensionen oder Weiterbildung. Weiter wurde analysiert, welche Zugänge und Techniken für Guidance von älteren Menschen angewandt werden und welche Kompetenzen gegebenenfalls bei BeraterInnen, z.B. in Arbeitsagenturen oder in der Berufsberatung, hierfür erforderlich sind. In manchen europäischen Ländern gibt es bereits umfangreiche Erfahrungen mit Lifelong Guidance für Ältere, auch dies wurde im  Rahmen der vorliegenden Studie untersucht und der Situation in Österreich vergleichend gegenübergestellt.

Bei der Bundesagentur für Arbeit und dem AMS Österreich sowie kooperierenden Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben gibt es zurzeit viele Initiativen und Projekte für Personen 50+.

Quelle u.a. FokusInfo 95 - http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/FokusInfo_95_2016.pdf

Mehr zum Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration 50+ auf http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=9989

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