Die Studie Lokale Ökonomie - BIWAQ des ESF Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier – BIWAQ" liefert Erkenntnisse über lokale Strukturen sowie Unterstützungsbedarf und Erfolgsfaktoren für die Förderung benachteiligter Quartiere.


Inhalt der Studie:

'In strukturell und sozial benachteiligten städtischen Quartieren kommt lokal verankerten Ökonomien eine wichtige Bedeutung zu. Unternehmen mit sozialräumlicher Verankerung sorgen nicht nur für Beschäftigung, sondern stellen auch einen großen Teil der Nahversorgung der Menschen vor Ort sicher. Damit erfüllen sie eine wichtige Stabilisierungs- und Integrationsfunktion in einem meist durch multiple Standortnachteile geprägten Umfeld. Trotzdem bestehen hinsichtlich dieser Unternehmen und deren Wirkungen für das jeweilige Quartier deutliche Forschungslücken. Ziel der Studie war es, verallgemeinerbare Erkenntnisse über lokale Wirtschaftsstrukturen und Entwicklungstreiber in Quartieren zu gewinnen. Darüber hinaus sollten Rahmenbedingungen, Wirkungen sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse entsprechender Projekte identifiziert werden, um daraus künftige Unterstützungsbedarfe für eine noch gezieltere Förderung ableiten zu können. Die Grundlage dazu bilden eine kriteriengeleitete Auswertung der BIWAQ III-Projektanträge und -Abschlussberichte, eine Online-Befragung der Projektleitungen bei den Kommunen sowie die Durchführung von Fallstudien.'

Quelle - Deutsches Institut für Urbanistik: https://difu.de/publikationen/2021/studie-lokale-oekonomie-biwaq

 

BERLIN TRANSFER hat die Koordinatorinnen der drei Berliner Projektverbünde gefragt: Stefanie Hutsch (IdeAl für Berlin - Integration durch europäischen Austausch lernen, Träger: KIDS&CO g.e.V.), Christine Scherer (Netzwerk-Event Berlin, Pfefferwerk AG) und Madelonne von Schrenck (Job Destination Europe, Projekt-Verbund aus u.bus GmbH und Bildungsmarkt e.V.).


BT (BERLIN TRANSFER): Die Mobilität von Jugendlichen und all die Chancen, die sie mit sich bringt, fällt in diesen Monaten auch der Covid-Notlage zum Opfer. Worin besteht, Ihrer Erfahrung nach, der Mehrwert solcher Auslanderfahrungen für die jungen Menschen?

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BT hat Kriminalhauptkommissarin Anja Sue gefragt, Koordinatorin der internationalen Projekte


BT (BERLIN TRANSFER): Wie haben sich die Pandemie-Einschränkungen auf die transnationalen Aktivitäten der Polizei Berlin ausgewirkt?

AS (Anja Sue): Ab Mitte März 2020 wurden hier alle Aktivitäten gestrichen, entweder seitens der Polizei Berlin oder der ausländischen Partner und in jedem Fall einvernehmlich. Prinzipiell wurden Mobilitäten zunächst ausgesetzt und man einigte sich mit den Partnern auf eine neuerliche Terminsetzung.Wenn absehbar war, dass die noch ausstehenden Aktivitäten in der noch vorhandenen Projektlaufzeit aufgrund der Covid-19-bedingten Einschränkungen nicht zu bewältigen sein würden, wurden Verlängerungen der Projektlaufzeit beantragt. Dies betraf:

- das Projekt „Safer Space for Safer Cities - SafeCi“ (Förderprogramm ISF Police) – Verlängerung durch die EU-Kommission bewilligt bis 06/21

- das Projekt „Police Academy Goes Europe“ (Förderprogramm Erasmus+) - Verlängerung bewilligt durch die NABiBB (Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung) bis 06/21.

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Ein Bericht von Elias Brandl, Referent für die Erasmus+ Auslandspraktika der WBS Schulen


Die Coronapandemie hat auch unsere internationalen Aktivitäten schwer getroffen. Von für dieses Jahr ursprünglich 75 geplanten Praktika und Lernaufenthalten im Ausland konnten leider gerade einmal rund 30 tatsächlich stattfinden; die meisten davon vor dem ersten Lockdown im März 2020. In der Folge haben wir nach Möglichkeiten gesucht, trotz dessen Wege zum internationalen Austausch zu finden, mussten vor dem Hintergrund, dass wir ein Bildungsträger im Bereich Gesundheit und Soziales sind, allerdings feststellen, dass ein Ersatz der Praktika durch virtuelle Angebote Seitens Erasmus+ keinen echten Mehrwert für unsere SchülerInnen und Lehrkräfte bietet, da der Kontakt mit Menschen in diesen Berufsfeldern im Vordergrund steht.

Dadurch haben wir in den Sommermonaten versucht, noch einige Auslandspraktika und Mitarbeiterreisen in solche Länder zu organisieren, die geringe Infektionszahlen und sichere Reisebedingungen aufwiesen. Dies ist uns zum Teil sogar gelungen, sodass vereinzelte Schüler und eine Gruppe von Lehrkräften nach Zypern und London reisen konnten. Weitere Vorhaben sind dann allerdings der zweiten Corona-Welle zum Opfer gefallen.

Rückblickend auf das Jahr 2020 müssen wir konstatieren, dass uns die Pandemie in unseren internationalen Bestrebungen, wenn nicht unbedingt zurückgeworfen, aber mindestens ausgebremst hat. Viele Auslandserfahrungen konnten nicht gemacht und viele vorfreudige Wünsche auf tolle Einblicke leider nicht erfüllt werden. Doch arbeiten wir nach dem Grundsatz: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Für das kommende Jahr erhoffen wir uns eine Beruhigung der Lage und möchten unsere Aktivitäten, sobald dies verantwortbar ist, wieder aufnehmen. Wir stehen in ständigem Austausch mit unserem großartigen Partnernetzwerk und warten alle sehnsüchtig darauf, dass es wieder losgehen kann. Viele der SchülerInnen, die dieses Jahr nicht über Erasmus+ verreisen konnten, haben ihr Interesse für das kommende Jahr schon angemeldet, sodass wir umso stärker aus der Pandemie zurückkehren werden.

MEHRWERT EUROPA: die Studie zeigt, dass die europäische Erwachsenenbildung ein unverzichtbarer Bestandteil des lebenslangen und lebensweiten Lernens ist. Gerade mit ihren non-formalen, vielfältigen und flexiblen Ansätzen erreicht sie Zielgruppen, die im formalen Bildungskontext außen vor blieben. (aus der Einführung)

Fragestellungen:

  • Zu welchen Professionalisierungseffekten kommt es beim Bildungspersonal?
  • Wie entwickeln sich die Angebote der Einrichtungen durch die Projektergebnisse weiter?
  • Welche Zielgruppen profitieren von den Projekten und wie werden diese erreicht?
  • Wie verändern sich Kooperationsstrukturen und Netzwerke durch ein Projekt?
  • Welche Resonanz erfahren die Projekte aus Fachkreisen und auf politischer Ebene?

Studienergebnisse als Ausgangspunkt für zukünftige Aktivitäten:

  • Wirkungen innerhalb der Organisationen
  • Wirkungen auf die Zielgruppen
  • Wirkungen auf die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen
  • Wirkungen im Umfeld der Organisationen

Quelle und zum Download der Studie der NA beim BIBB


Lernen für die Weiterbildung aus Ansätzen der Frühkindlichen Bildung

Selten war kontinuierliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen so wichtig wie heute: Technologische Innovationen und klimatische Bedrohungen fordern sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zum Umdenken auf. In Betrieben werden kurz-, mittel- und langfristig ganz neue Kompetenzen und Expertisen benötigt. Mit Verweis auf Erkenntnisse der Lernforschung erläutert der Artikel, warum sich Weiterbildungen mehr an Ansätzen der Frühkindlichen Bildung orientieren sollten. Die Publikation „Lebensbegleitendes Lernen in Zeiten der Transformation – Lernen von Ansätzen der Frühkindlichen Bildung“ wurde im Rahmen des Modellprojektes „Pooling des E-Mobilitäts-Lernens“ erstellt. Das Vorhaben wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

zum Download des Artikels

Die begleitende Evaluation des JOBSTARTER-plus Programms zeigt, dass Aus- und Weiterbildung zu einem Schlüsselprozess für die digitale Transformation werden. Wenn Unternehmen den digitalen Wandel bestehen wollen, ist es notwendig, dass sie sich strategisch mit der Digitalisierung beschäftigen und die erforderliche Personalentwicklung gleich mitdenken.
In der dritten Förderrunde Teil B von JOBSTARTER plus haben 20 Projekte drei Jahre lang zum Thema Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaft 4.0 gearbeitet. Die Erfahrungen dieser Arbeit zeigen, dass kleine und mittlere Unternehmen in der Regel noch am Anfang der Entwicklung stehen und zu all diesen Themen Beratung benötigen.

In den vorliegenden Arbeitshilfen sind hilfreiche Praxistipps und Beispiele für solche Beratungsarbeit zusammengestellt.

Quelle und weitere Informationen: https://www.jobstarter.de/de/arbeitshilfe-digitaler-wandel.html


Auch QUANT 4.0 Projektergebnisse sind als Best-Practice-Beispiele in der JOBSTARTER Arbeitshilfe „Digitaler Wandel und Ausbildung" erschienen: https://www.jobstarter.de/de/arbeitshilfe-digitaler-wandel.html#2425

JOBSTARTER plus Projekte in Berlin


 

Die Befragungsergebnisse der 76 abgeschlossen Projekte, die im 1. bis 3. "rückenwind+" - Aufruf gefördert wurden, liegen seit Kurzem vor. (Datum 02.07.2020).

Folgenden thematischen Schwerpunkte der Projektarbeit ergeben sich aus der Befragung:

  • Führungskräfteentwicklung
  • Entwicklung der Unternehmenskultur
  • Lebensphasenorientierung, Vielfalt im Betrieb und Geschlechtergerechtigkeit
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Innovationsförderung und Arbeit 4.0
  • Entwicklung digital basierter Formate, Lernplattformen
  • Entwicklung von Online-Plattformen, um die Rekrutierung von Personal zu unterstützen

siehe auch: https://www.bagfw-esf.de/themen-/-projekte

'Wie wichtig die von den "rückenwind+" - Projekten des 1. bis 3. Förderaufrufs geleistete Arbeit im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung für die gemeinnützige Sozialwirtschaft ist, wird vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen aufgrund des COVID-19-Virus ganz besonders deutlich.

So sind "rückenwind+" - Projekte seit Beginn der aktuellen ESF-Förderperiode, die also noch nicht den Schwerpunkt im Bereich "Arbeit 4.0 & Digitalisierung" verfolgten, dadurch geprägt, dass sie zum Teil erstmals grundsätzliche Veränderungsprozesse in den Verbänden und Einrichtungen in Gang setzen.' ... um die Entwicklung von neuen und digital gestützten Arbeitsformen voranzubringen.

Quelle: Der Bericht "Erfahrungen zählen im ESF-Programm rückenwind+"


pfeilrückenwind+ Projekte in Berlin 

Die dritte Transfertagung des ESF-Programms rückenwind+ fand am 23. Mai 2019 in Berlin statt. Das diesjährige Thema lautete: „Vom Strukturwandel zum Kulturwandel – Digitalisierung, Vielfalt und Innovation in Unternehmen der Sozialwirtschaft“. Zu ihren Ansätzen in der Personal- und Organisationsentwicklung tauschten sich die Projektträger in vier Dialogforen (Personalkultur, Lernkultur, Unternehmenskultur, Innovationskultur) aus.

Zur Dokumentation der Tagung


rückenwind+ Projekte in Berlin

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