Die Einführung von digitalen Technologien im Unternehmen hat immer Folgen für Beschäftigte. Die Folgen sind oft sogar weitreichender als fehlender Datenschutz und Verhaltenskontrolle

Als Betriebsrät:in gilt es, routiniert Informationen abzufragen und so ein Frühwarnsystem zu etablieren. Im Zuge der Einführung neuer Technologien werden meist große Umstrukturierungen im Betrieb durchgesetzt. Das bedeutet oft höhere Belastungen, geringer qualifizierte Tätigkeiten und Entlassungen für Beschäftigte.

pdf Die Arbeitshilfe zur digitalen Transformation im Einzelhandel des Projekts Joboption Berlin bietet Tipps & Tricks, auf was es bei der Durchsetzung der Informationsrechte ankommt.


Weitere Infos und interessante Neuigkeiten aus dem Projekt Joboption Berlin zu den Branchen, Gigwork und Aspekten prekärer Beschäftigung in Berlin: https://www.joboption-berlin.de/

siehe auch auf Berlin-Transfer

Die Europäische Kommission hat eine Empfehlung zur Anerkennung der akademischen und beruflichen Qualifikationen von Menschen, die vor der Invasion Russlands in der Ukraine fliehen, veröffentlicht.
Die Empfehlung gibt den Behörden der Mitgliedstaaten Leitlinien und praktische Ratschläge für ein rasches, faires und flexibles Anerkennungsverfahren an die Hand.

Auf Ersuchen der EU-Kommission hat die Europäische Stiftung für Berufsbildung den Bereich
Education and work information for Ukrainians and EU countries eingerichtet, auf dem Informationen zu ukrainischen Qualifikationen ausgetauscht werden können. Die Bereitstellung umfassender Informationen zum Nutzen aller Mitgliedstaaten und die Transparenz zwischen den Mitgliedstaaten ist ausschlaggebend für ein funktionierendes beschleunigtes Verfahren.

Außerdem wurde eine
eTranslation-Anwendung entwickelt, um den Bedarf an rascher und verlässlicher Übersetzung aus dem Ukrainischen zu decken. Eine Übersetzung aus dem Russischen ist ebenfalls möglich und kann nützlich sein, da viele Fachkräfte in der Ukraine ihre Diplome auf Russisch erworben haben. Ebenso steht die ukrainischsprachige Version des EU-Kompetenzprofil-Tools für Drittstaatsangehörige der Europäischen Union zur Verfügung: https://ec.europa.eu/migrantskills/#/

Deutschland braucht mehr Fachkräfte. Doch die Zahl der Ausbildungsverträge geht zurück. Was tun? Antworten gibt ein wissenschaftliches Diskussionspapier zur Weiterentwicklung der Berufsbildung, federführend erstellt vom BIBB und der Universität Erlangen-Nürnberg. Thesen, aus denen Handlungsempfehlungen hervorgehen, sowie grundlegende Prinzipien für eine moderne Berufsausbildung weisen darauf hin, was eine zukunftsfähige Berufsbildung ausmacht.

Quelle und weitere Informationen: https://www.bibb.de/de/154751.php

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Die Zahl der älteren Beschäftigten nimmt derzeit zu: Zwei Drittel des Beschäftigungszuwachses in Deutschland geht auf Ältere zurück.
  • Die Erwerbstätigenquote Älterer ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
  • In Engpassberufen werden in den nächsten zehn Jahren 2 000 000 Ältere in Rente gehen.
  • Im Berufsfeld Bau, Architektur und Vermessung könnte der überdurchschnittlich hohe Anteil der Älteren den Fachkräftemangel verschärfen.
  • Ersatzbedarfe drohen den Fachkräftemangel in Engpassberufen zu verschärfen.
  • Anteil der Älteren ist vor allem in den vom Fachkräftemangel betroffenen Handwerks- und Gesundheitsberufen gestiegen.
  • Renteneintritte könnten auch zu neuen Engpässen führen.
  • Unternehmen bilden in Engpassberufen mit einem hohen Anteil an Älteren intensiver aus.

Quelle und weitere Informationen zur KOFA-STUDIE 1/2022: https://www.kofa.de/service/bestellshop/detailseite/news/kofa-studie-12022-aeltere-am-arbeitsmarkt

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, Fachkräfte zu finden, zu binden und zu qualifizieren.

Unterstützung für das Beratungspersonal mit Ideen aus der virtuellen Praxis

JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch eine Vielzahl von externen Dienstleistungen rund um das Thema Ausbildung. Digitale Maßnahmen wurden zwar bereits vor der Pandemie eingesetzt, um Betrieben optimal dabei zu helfen, bestehende Ausbildungsplätze zu erhalten, neue Ausbildungsplätze zu schaffen oder passende Auszubildende zu finden. Doch die für alle Beteiligten neue Situation machte es notwendig, weitere Arbeitsprozesse in hybride und virtuelle Formate zu überführen sowie neue und innovative digitale Instrumente zu entwickeln. EXAM (Externes Ausbildungsmanagement) ist Kernstück aller JOBSTARTER plus-Projekte und umfasst Unterstützungsleistungen für Betriebe, die schon lange vor dem Start der Ausbildung beginnen und bis zur Abschlussprüfung dauern können.

Quelle und weitere Arbeitshilfen zu den Themen „Ausbildungsangebot bewerben“, „Ausbildungsplätze besetzen“ und „Ausbildung begleiten“:
https://www.jobstarter.de/jobstarter/de/aus-der-projektarbeit/arbeitshilfen/arbeitshilfe-nr-7-betriebe-digital-beraten/Arbeitshilfe7_node.html


siehe auch Projekt-Panorama - JOBSTARTER plus: https://www.berlin-transfer.net/de/projekt-panoramen/jobstarter-projekte

 

Mit einem neuen Handbuch zur Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Europäische Kommission Projektkoordinatoren und Projektkoordinatorinnen ebenso wie Partner und Partnerinnen von Erasmus+-Projekten dabei, ihre Geschichten und Projektergebnisse mit regionalen Netzwerken, Stakeholdern und Institutionen zu teilen.
Es begleitet die Projekte Schritt für Schritt durch die wichtigen Kommunikationsphasen.
Das Handbuch steht in der englischen Version zum Download zur Verfügung. (Weitere Informationen und zum Download)

Die KMU-Toolbox der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung ist ein Informations- und Unterstützungsinstrument zu den Themen vielfaltsorientierte Personalarbeit und Diversity für Geschäftsführungen und Personalverantwortliche von kleinen und mittelständische Unternehmen (KMU), die mit interkulturell oder international ausgerichteten Personalstrategien auf Globalisierung, demografischen Wandel und Fachkräftebedarf reagieren wollen.

Folgenden Themenbereiche werden dargestellt:

  • Wirtschaftliche Vorteile durch kulturelle Vielfalt
  • Personalgewinnung
  • Personalentwicklung
  • Unternehmenkultur und Führung
  • Dienstleistungen und Produkte
  • Migration und Arbeitsmarkt
  • Kontakte im Förderprogramm IQ
  • Weiterführende Informationen


Die KMU-Toolbox ist ein Gemeinschaftsprodukt der IQ Fachstellen und von IQ Teilprojekten.

Quelle und weitere Informationen: https://www.netzwerk-iq.de/angebote/iq-good-practice/interkulturelle-kompetenzentwicklung/kmu-toolbox


siehe auch:

Internetplattform "Gründen in Deutschland" der IQ- Fachstelle Migrantenökomomie

Die Internetplattform unterstützt ausländische Studierende, Akademikerinnen und Akademiker in Deutschland sowie Fachkräfte aus dem Ausland bei einer Existenzgründung in Deutschland mit einem Informations- und Beratungsangebot in 14 Sprachen.

https://www.wir-gruenden-in-deutschland.de/


Das von der Europäische Kommission zur Verfügung gestellte Tool basiert auf dem Europäischen Rahmen für die Digitale Kompetenz Lehrender. Es soll dabei unterstützen, Stärken und Schwächen beim Einsatz digitaler Medien im Bildungskontext zu reflektieren.

ErwachsenenbildnerInnen müssen Fragen zur Selbsteinschätzung aus sechs Bereichen beantworten:

  • Professionelles Engagement
  • Digitale Ressourcen
  • Lehren und Lernen
  • Evaluation
  • Lernerorientierung
  • Förderung der digitalen Kompetenz

Am Ende des Tests gibt es auf jede einzelne Frage Feedback und eine Einschätzung der digitalen Kompetenz. Eine anonyme Teilnahme ist mit einem Gastzugang möglich.

Zum Selbsteinschätzungstool DigiCompEdu


Quelle: https://epale.ec.europa.eu/de/resource-centre/content/digcompedu-tool-zur-selbsteinschaetzung-der-digitalen-kompetenz-fuer

 

Auf der Themenseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) wird das Thema Grundbildung im europäischen Kontext dargestellt.

Es geht um die Gestaltung von Aktivitäten in der Berufs- und Erwachsenenbildung und deren Umsetzung im Programm Erasmus+ u.a. in folgenden Bereichen:

  • gesundheitliche Bildung
  • Rechnen und finanzielle Grundbildung
  • politische Bildung
  • Umgang mit neuen Medien
  • Lernen lernen
  • Sozialkompetenzen


Auf der Seite werden auch Beispiele aus der Praxis, Europäische Netzwerke und Literatur zum Thema Grundbildung dargestellt.


zur Themenseite
: https://www.na-bibb.de/themen/grundbildung/

 

Im Infoportal ausbildung.de gibt es Hinweise und Antworten zum Thema: "Ausbildung und Corona: die Folgen für Schüler, Auszubildende und Unternehmen"

  • Wie kann die Ausbildung weitergehen?
  • Werden Prüfungen verschoben?
  • Ist es möglich, pünktlich den Abschluss zu machen?
  • Startet die Ausbildung Anfang August?
  • Wie können Betriebe jetzt Auszubildende einstellen?

Beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - AusbildungPlus gibt es aktuelle Informationen und Corona-Hinweise für Ausbildung und Studium in Bezug auf Duale Studiengänge und deren Umgang mit der aktuellen Lage.


Auch im Forum Für AusbilderInnen - (foraus.de) gibt es ständig aktualisierte Nachrichten der zuständigen Stellen und Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Berufsausbildung und Corona.


Die Arbeitsagentur informiert darüber, was Träger tun können, damit ihre Maßnahme in alternativer Durchführungsform wie zum Beispiel E-Learning weitergeführt werden dürfen, beziehungsweise die Leistungen der Maßnahme weiter erbracht werden können: https://www.arbeitsagentur.de/datei/faq-weiterfuehrung-von-massnahmen_ba146438.pdf


Die IHK Berlin hat einige Hinweise zum Thema bestehende Ausbildung und Corona zusammengefasst. Unter anderem:

  • Verlängert sich die Ausbildungszeit, wenn die Prüfung verschoben wird?
  • Kann für Auszubildende Kurzarbeit angeordnet werden?
  • Dürfen Auszubildende vorübergehend im Home Office arbeiten?
  • Besteht in dieser Zeit Versicherungsschutz für die Auszubildenden?
  • Kann dem Auszubildenden gekündigt werden?

Auch die HWK Berlin informiert über die Folgen für Ausbildungen und Prüfungen.


Viele der mehr als 400.000 Ausbildungsbetriebe hierzulande befinden sich wegen der Corona-Pandemie in einer überaus schwierigen Lage. Dennoch müsse alles getan werden, um die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte sicherzustellen, mahnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und stellt ein 10-Punkte-Programm vor.


Angesichts der aktuellen Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie entwickelt sich auch die vom BMAS unterstützte Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) weiter: Mit einer neuen Webseite will die Initiative Unternehmen und ihren Beschäftigten gerade jetzt Orientierung geben. So bietet der neue INQA-Schwerpunkt "Covid-19: Beschäftigte schützen, Arbeit gut gestalten" praxisorientiertes Wissen rund um die Themen "Gute Führung im Home-Office", "Finanzielle Hilfsprogramme", "Psychische Gesundheit", "Selbstständige und Kleinstunternehmer*innen".


Folgen für Projekte der ESF-Bundesprogramme, für Erasmus+ und Modellprojekte des Senats

Infos für die Projektträger zu den Auswirkungen der Corona Pandemie - im Kontext der ESF-Förderprogramme
Für die Projektträger in den ESF-Förderprogrammen hat die ESF-Verwaltungsbehörde am 17.03.2020 ein Informationsschreiben "Auswirkungen Coronavirus" veröffentlicht.

Herausforderungen infolge des Corona-Virus - Personal- und Organisationsentwicklung als Chance - rückenwind+
'Die von der Bundesregierung und den Regierungen der Bundesländer getroffenen aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus stellen auch im ESF-geförderten Programm "rückenwind+" Trägerorganisationen der laufenden Förderprojekte vor die Herausforderung, Lösungen für abgesagte oder ausgesetzte (Präsenz-)Maßnahmen im Projektverlauf zu finden.'

JOBSTARTER plus-Projekte gehen in der Corona-Krise neue Wege
'Die Corona-Krise wirkt sich auf die Arbeit der JOBSTARTER plus-Projekte unmittelbar aus: persönlicher Kontakt ist auf ein Minimum reduziert, Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind im Home-Office, Veranstaltungen fallen aus, Berufsschulen sind geschlossen, Betriebe melden Kurzarbeit an und haben finanzielle Sorgen.'

Coronavirus: Informationen zu Erasmus+
'Wie ist in der aktuellen Situation in Hinblick auf die Durchführung von Erasmus+ Projekten zu verfahren? Die Nationalen Agenturen für Erasmus+ stellen auf ihren Webseiten Infos für Pojektverantwortliche und Teilnehmende zur Verfügung.'

Corona-Virus: Informationen der Senatsverwaltungen
'Die Berliner Senatsverwaltungen haben Regelungen erlassen, wie Projektträger mit den Herausforderungen durch das Corona-Virus umgehen sollen. (zukunft im zentrum GmbH)'

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