Frauen am Arbeitsmarkt: das unterschätzte Potenzial

Der wachsende Fachkräftemangel für Betriebe, Verwaltungen und Institutionen ist das Dauerthema in Medien und Politik.

Der Chor zur Lösung des Problems ist vielstimmig: Er reicht von der Forderung nach Erleichterungen bei der Einwanderung über die Erhöhung der Beschäftigung von Frauen bis zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit durch späteren Renteneintritt.
Gerade in einer höheren Erwerbstätigkeit von Frauen sehen Bund und Länder ein großes wirtschaftliches Potenzial. Zwar ist die Erwerbsquote bei Frauen in den letzten Jahren stetig angestiegen, viele von ihnen arbeiten allerdings in Teilzeit- und Minijobs.

Das Bundeswirtschaftsministerium spricht in diesem Zusammenhang vom "größten Beschäftigungspotenzial zur Fachkräftesicherung" im Inland. Würden laut einer Prognosstudie 2,5 Millionen derzeit in Teilzeit erwerbstätige Mütter ihre Wochenarbeitszeit um jeweils nur eine Stunde erhöhen, dann entspräche das rund 70.000 Vollzeit-Stellen.

Viele Programme und Projekte auf EU, Bundes- oder Landesebene fokussieren ihre Arbeit daher auf Frauen: ob Migrantinnen, Geflüchtete, Frauen auf dem Weg zum beruflichen Wiedereinstieg oder Mädchen, die sich für technische Berufe interessieren.

Wir stellen Ihnen exemplarisch Projekte mit dieser Thematik vor. Einige befinden sich auf der Zielgeraden wie „MUMM 3.0 Mutter & Migrantin. Motiviert!“, gefördert u.a. im Rahmen des ESF-Programms "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein", das am 31.12.2022 endet und durch das ESF Plus-Programm MY TURN fortgesetzt wird. Andere stehen gerade am Beginn ihrer Arbeit, wie das Erasmus + Projekt “WOW-E - Women´s Opportunities for Work and Education”, das mit Partnerorganisationen in Finnland, Island, Frankreich und Portugal neue Ansätze erprobt, um den Zugang zu Bildung und Arbeit für Migrantinnen zu verbessern.


weitere Informationen zum Thema: https://www.berlin-transfer.net/de/themen/diversity und Projekte: https://www.berlin-transfer.net/de/projekt-panoramen/diversity

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