"Soziale Innovationen" bezeichnet neue Ideen, Ansätze und Dienstleistungen, mit denen gesellschaftliche Probleme besser bewältigt werden können als dies bisher möglich ist. Erreicht werden soll diese durch ein Zusammenwirken öffentlicher wie auch privater Akteure und der Zivilgesellschaft.





Zum Thema "EU- Aktivitäten zur Erhöhung der Innovationen in Europa" - What the Commission does on social innovation: http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/policy/social_en


European Social Innovation Competition - Thema 2020: Reimagine Fashion - Verhaltensänderungen für nachhaltige Mode: https://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/policy/social/competition_en
Der Europäische Wettbewerb für Soziale Innovation (EUSIC) ist ein Wettbewerb, der von der Europäischen Kommission in allen EU-Ländern und den mit Horizont 2020 assoziierten Ländern durchgeführt wird.

 

Wer fördert Soziale Innovationen?
Eine Auswahl laufender Förderprogramme (Stand September 2020, Angaben ohne Gewähr)
https://www.berlin-transfer.net/de/wissenspool/politischer-rahmen/1363-hinweis-zu-laufenden-foerderprogrammen-mit-bezug-zu-sozialen-innovationen


Neue Wege der Reintegration: Das Stockholmer Projekt Blixtjobb unterstützt Obdachlose und Menschen mit Suchtproblemen bei ihren ersten Schritten zurück in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Projekts werden arbeitslosen und/oder suchtkranken Frauen und Männern Gelegenheitsjobs wie leichte Bau-, Garten-, Mal-oder Reinigungsarbeiten vermittelt, für die sie regulär entlohnt werden.

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Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit sind gesellschaftliche Herausforderungen, derern Überwindung innovativer Lösungsansätze bedarf. Die Stockholmer Initiative Jobbtorg geht hier neue Wege und fördert gezielt die Entwicklung und den Transfer innovativer Methoden.

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Die Kommission definiert soziale Innovation als „Entwicklung neuer Ideen, Dienste und Modelle zur besseren Bewältigung gesellschaftlicher Probleme“, zu der „sowohl öffentliche als auch private Akteure und die Zivilgesellschaft“ beitragen sollen.

Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in der EU weiter geweitet. Eine dauerhafte Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen in Europa kann jedoch nur gelingen, wenn auch der sozialen Dimension genügend Rechnung getragen wird. Die Strategie Europa 2020 fordert daher ein intelligentes nachhaltiges und integratives Wachstum, das nicht zuletzt durch die Förderung sozialer Innovationen im Rahmen verschiedener Programme (insbesondere EaSI/Progress) und der Strukturfonds vorangetrieben werden soll.

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Österreich vergibt ESF-Innovationspreis

Seit 2011 fördert Österreich soziale Innovationen im Rahmen des ESF-Innovationspreis für besonders innovative Beschäftigungs- und Bildungsprojekte. Im Jahr 2013 ging der Preis an das Projekt „space!lab3“. Das niederschwellige arbeitsmarktpolitische Angebot setzt an der Schnittstelle offene Jugendarbeit und arbeitsmarktpolitische Einrichtung an. Jugendliche bekommen hier die Chance, erste berufliche Orientierung und praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln. 

Das Projekt wird im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie gemeinsam vom Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser (WUK), der Volkshilfe Beschäftigung (VHB), dem Verein Wiener Jugendzentren (VJZ), den Wiener Volkshochschulen GmbH und dem Verein sprungbrett für Mädchen umgesetzt.

Weitere Informationen: http://www.esf.at/esf/2013/06/17/esf-innovationspreis-2013-vergeben/

http://www.spacelab.cc

 

Der Sozialmarie-Preis

Bereits seit 2005 wir der Sozialmarie-Preis jährlich von der Unruhe Privatstiftung für soziale Innovation vergeben, die soziale Innovation folgendermaßen interpretiert:

"Soziale Innovation entwirft Lösungen für dringende gesellschaftliche Herausforderungen. Sie gibt Raum für neue Denkansätze, innovative Antworten und das Aufzeigen neuer Wege. Damit reagiert sie entweder auf neue soziale Fragestellungen oder löst ein bekanntes Problem durch eine neue Herangehensweise. Dieses Handeln kann von der betroffenen gesellschaftlichen Gruppe selbst ausgehen, muss aber von ihr mitgetragen und mitgestaltet werden. Auf diese Weise schafft soziale Innovation nachhaltige, beispielgebende Lösungen, die für andere zur Inspiration werden." (Unruhe Privatstiftung, 2013).

Jedes Jahr werden 15 Projekte ausgezeichnet, an die insgesamt ein Preisgeld von 42.000 Euro vergeben wird. Der erste Preis im Jahr 2014 ging an das Projekt Sozialnetz-Konferenz in der Bewährungshilfe, in dem das gesamte soziale Umfeld eines jugendlichen Straftäters aktiviert wird, um ihn vor einem Rückfall zu bewahren.

Mehr zum Sozialmarie-Preis siehe: http://www.sozialmarie.org

 

Im Rahmen des WILCO-Projekts wurden sozial innovative Ansätze in 20 Europäischen Städten sowie die Möglichkeit ihres Transfers in eine andere Umgebung oder Kontext unterstucht.

Ein Ergebnis des Projekts ist der eReader "WILCO Social Innovations for social cohesion:Transnational patterns and approaches from 20 European cities", der innovative Projekte in Bereichen wie Wohnungsbau, Beschäftigung, Betreuung oder Integration von Einwanderern vorstellt.

Aus Berlin werden folgende Projekte aus Friedrichshain-Kreuzberg vorgestellt: Berliner Quartiersmanagement, der Prinzessinengarten, die Projekte Jobentdecker und Kreuzberg handelt, die Stadtteilmütter und die Familienzentren.

Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich durch die Wirtschafts- und Finanzkrise weiter auseinanderentwickelt. Zwar gibt es Zeichen für einen wirtschaftlichen Wiederaufschwung, doch kann eine dauerhafte Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen in Europa nur erreicht werden, wenn sich die sozialen Bedingungen ebenfalls verbessern. Geschieht dies nicht, drohen soziale Schieflagen das Wachstum zu gefährden.

Der "EU Guide to Social Innovation" der Europäischen Kommission erläutert die Rolle von sozialer Innovation in der Kohäsionspolitik, definiert das Konzept, Akteure und Beteiligte, stellt Best Practice Beispiele sowie praktische Handlungshinweise für Entscheidungsträger vor.

Das Handbuch ist bisher nur auf Englisch verfügbar.

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