"Soziale Innovationen" bezeichnet neue Ideen, Ansätze und Dienstleistungen, mit denen gesellschaftliche Probleme besser bewältigt werden können als dies bisher möglich ist. Erreicht werden soll diese durch ein Zusammenwirken öffentlicher wie auch privater Akteure und der Zivilgesellschaft.

Zu unserer Tagung: Soziale Innovationen in Metropolregionen: Stockholm, Berlin, Wien (Ergebnisse und Best Practice)


Zum Thema "EU- Aktivitäten zur Erhöhung der Innovationen in Europa" - What the Commission does on social innovation: http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/policy/social_en


 

Die Fundacíon Ana Bella unterstützt Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, im Rahmen eines Peer-to-Peer-Ansatzes und Co-Creation-Prozesses. Ziel ist die (Re-) Integration der betroffenen Frauen in den Arbeitsmarkt, die die Fundacíon Ana Bella in einer Kooperation mit Unternehmen, insbesondere Danone, erreicht. Ashoka Fellow Ana Bella Estevez – die selbst lange unter häuslicher Gewalt litt –  erhielt beim diesjährigen Vision Summit einen Vision Award, mit dem besonders erfolgreiche Co-Creation Projekte, d.h die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren,  ausgezeichnet werden.

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Im Austausch und in der Zusammenarbeit mit anderen entsteht etwas, das größer ist als die Summe der einzelnen Teile und Interessen. WeQ – die Wir-bezogenen Qualitäten, d.h. gemeinwohl-orientierte Ziele und team-orientierte Prozesse – lösen die Ich-Qualitäten oder „IQ“ ab. Auf der Konferenz ist man sich einig: Uns steht eine gesellschaftliche Wende bevor.

 

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Ein Bericht der Europäischen Kommission bezeichnet Sozialunternehmen als wichtige Triebfeder für integratives Wachstum und hebt ihre Rolle bei der Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und Umweltprobleme hervor. Allerdings gibt es nur in acht Ländern (Bulgarien, Griechenland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Slowenien, Schweden und das Vereinigte Königreich) einen politischen Rahmen zur Förderung von Sozialunternehmen.

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 – Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun online abrufbar

Weltoffenheit und Kiez: Vertreterinnen und Vertreter aus Stockholm, Wien und Berlin diskutierten am 10. Juni in der schwedischen Botschaft wie soziale Innovation und die Integration benachteiligter Zielgruppen auf lokaler Ebene gelingen – und durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Metropolregionen gefördert werden kann.

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Seit 2011 gibt es die Initiative Soziales Unternehmertum, die zum Ziel hat, Bedingungen für soziale Unternehmen zu verbessern. D.h.:

  1. Verbesserter Zugang zu Finanzmitteln
  2. Mehr Sichtbarkeit für soziale Unternehmen
  3. Verbesserung des rechtlichen Umfelds

Was seitdem passiert ist, ist nachzulesen in der Broschüre der Kommission zur Initiative Soziales Unternehmertum.

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Neue Wege der Reintegration: Das Stockholmer Projekt Blixtjobb unterstützt Obdachlose und Menschen mit Suchtproblemen bei ihren ersten Schritten zurück in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Projekts werden arbeitslosen und/oder suchtkranken Frauen und Männern Gelegenheitsjobs wie leichte Bau-, Garten-, Mal-oder Reinigungsarbeiten vermittelt, für die sie regulär entlohnt werden.

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Die Kommission definiert soziale Innovation als „Entwicklung neuer Ideen, Dienste und Modelle zur besseren Bewältigung gesellschaftlicher Probleme“, zu der „sowohl öffentliche als auch private Akteure und die Zivilgesellschaft“ beitragen sollen.

Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in der EU weiter geweitet. Eine dauerhafte Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen in Europa kann jedoch nur gelingen, wenn auch der sozialen Dimension genügend Rechnung getragen wird. Die Strategie Europa 2020 fordert daher ein intelligentes nachhaltiges und integratives Wachstum, das nicht zuletzt durch die Förderung sozialer Innovationen im Rahmen verschiedener Programme (insbesondere EaSI/Progress) und der Strukturfonds vorangetrieben werden soll.

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Österreich vergibt ESF-Innovationspreis

Seit 2011 fördert Österreich soziale Innovationen im Rahmen des ESF-Innovationspreis für besonders innovative Beschäftigungs- und Bildungsprojekte. Im Jahr 2013 ging der Preis an das Projekt „space!lab3“. Das niederschwellige arbeitsmarktpolitische Angebot setzt an der Schnittstelle offene Jugendarbeit und arbeitsmarktpolitische Einrichtung an. Jugendliche bekommen hier die Chance, erste berufliche Orientierung und praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln. 

Das Projekt wird im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie gemeinsam vom Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser (WUK), der Volkshilfe Beschäftigung (VHB), dem Verein Wiener Jugendzentren (VJZ), den Wiener Volkshochschulen GmbH und dem Verein sprungbrett für Mädchen umgesetzt.

Weitere Informationen: http://www.esf.at/esf/2013/06/17/esf-innovationspreis-2013-vergeben/

http://www.spacelab.cc

 

Der Sozialmarie-Preis

Bereits seit 2005 wir der Sozialmarie-Preis jährlich von der Unruhe Privatstiftung für soziale Innovation vergeben, die soziale Innovation folgendermaßen interpretiert:

"Soziale Innovation entwirft Lösungen für dringende gesellschaftliche Herausforderungen. Sie gibt Raum für neue Denkansätze, innovative Antworten und das Aufzeigen neuer Wege. Damit reagiert sie entweder auf neue soziale Fragestellungen oder löst ein bekanntes Problem durch eine neue Herangehensweise. Dieses Handeln kann von der betroffenen gesellschaftlichen Gruppe selbst ausgehen, muss aber von ihr mitgetragen und mitgestaltet werden. Auf diese Weise schafft soziale Innovation nachhaltige, beispielgebende Lösungen, die für andere zur Inspiration werden." (Unruhe Privatstiftung, 2013).

Jedes Jahr werden 15 Projekte ausgezeichnet, an die insgesamt ein Preisgeld von 42.000 Euro vergeben wird. Der erste Preis im Jahr 2014 ging an das Projekt Sozialnetz-Konferenz in der Bewährungshilfe, in dem das gesamte soziale Umfeld eines jugendlichen Straftäters aktiviert wird, um ihn vor einem Rückfall zu bewahren.

Mehr zum Sozialmarie-Preis siehe: http://www.sozialmarie.org

 

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