Mentoring für Bau-Azubis

Mit dem Projekt Mentoring für Bau-Azubis wird im Rahmen des Landesprogramms dazu beigetragen, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken, dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen. Kernstück des Mentoring ist die direkte Beziehung zwischen Mentor und Mentee. Für einen vereinbarten Zeitraum sichert eine berufs- und lebenserfahrene Person (Mentor:in) dem/der Auszubildenden (Mentee) Unterstützung und Rat zu, um bei Entscheidungen und Herausforderungen in Betrieb und Berufsschule, oder auch in schwierigen Lebenssituationen, zur Seite zu stehen. Die Mentorin/der Mentor kümmert sich rein ehrenamtlich um die individuellen Problemlagen der Mentees. Das Projekt richtet sich an Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen des Berliner Bauhauptgewerbes absolvieren und wird durchgeführt vom Berufsförderungswerk (BFW) der FG Bau Berlin und Brandenburg gGmbH (LEHRBAUHOF  I BERLIN).

Mit dem Projekt Mentoring für Bau-Azubis wird im Rahmen des Landesprogramms dazu beigetragen, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken, dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen. Kernstück des Mentoring ist die direkte Beziehung zwischen Mentor und Mentee. Für einen vereinbarten Zeitraum sichert eine berufs- und lebenserfahrene Person (Mentor:in) dem/der Auszubildenden (Mentee) Unterstützung und Rat zu, um bei Entscheidungen und Herausforderungen in Betrieb und Berufsschule, oder auch in schwierigen Lebenssituationen, zur Seite zu stehen. Die Mentorin/der Mentor kümmert sich rein ehrenamtlich um die individuellen Problemlagen der Mentees. Das Projekt richtet sich an Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen des Berliner Bauhauptgewerbes absolvieren und wird durchgeführt vom Berufsförderungswerk (BFW) der FG Bau Berlin und Brandenburg gGmbH (LEHRBAUHOF  I BERLIN).

Laufzeit

01.01.2023 bis 31.12.2024 (Folgeprojekt, ursprünglicher Start des Programms in 2013)

Förderlinie

 Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert

Projektziele

Das Ziel des Mentoring ist die fachliche bzw. berufliche und persönliche Entwicklung des/der Auszubildenden, um auf diese Weise Ausbildungsabbrüche zu verhindern sowie mittel- und langfristig stabile Berufsperspektiven zu entwickeln. Hierbei muss auf vielschichtige persönliche Problemlagen eingegangen werden (z. B. Wohnungsnot, finanzielle Sorgen, schulische Überforderung). Vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Migrationsanteils bzw. Anteils mit Fluchterfahrung unter den Azubis spielt die Überwindung von sprachlichen und bürokratischen Hürden, sowie der sensible Umgang mit kultureller und sozialer Herkunft eine wachsende Rolle.

Bausteine

  • Ansprache der Azubis auf dem Lehrbauhof und durch Events zum Kennenlernen und Vertrauen aufbauen
  • Akquise und Qualifizierung von ehrenamtlichen Mentor:innen
  • persönliche Treffen zwischen Mentee und Mentor:in
  • kulturelle Angebote mit bauhistorischem Fokus
  • regelmäßiger Austausch über Stammtische
  • Rechtsseminare für Azubis
  • Supervision für Projektteilnehmer

Kooperationen und Netzwerke

Es bestehen vielfältige Kontakte des Lehrbauhof  I Berlin und der Projektleitung. Diese helfen, ehrenamtliche Mentor:innen zu gewinnen oder in Fragestellungen zu spezifischen Problemen Lösungsansätze aufzuzeigen bzw. entsprechende Netzwerke zu nutzen. Insbesondere die Mentor:innen eignen sich als persönliche und fachliche Vorbilder mit hohen sozialen Kompetenzen. Sie verfügen zum Teil über sehr gute und aktuelle Branchen- bzw. Insiderkenntnisse oder haben berufsspezifische Kenntnisse, die sie einbringen können.

Entwicklung während der Lockdown-Einschränkungen

Der Ausbruch der Corona-Pandemie führte bei vielen Azubis zu erschwertem Lernen durch soziale Isolation und ungeschulter Nutzung von wenig optimierten Onlineformaten. Auch hatte Corona zwischenzeitig die Möglichkeiten für echte Tandems (1:1-Treffen zwischen Mentor und Mentee) stark eingeschränkt. Digitale Treffen wurden teils mehr, teils weniger erfolgreich umgesetzt. Diese Veränderungen stellten auch an die Mentor:innen neue Ansprüche. Hinsichtlich weiterer Corona-Wellen sollte hier vorausschauend geplant werden.

Verstetigung und Transfer

Der Fachkräftemangel in den Unternehmen der Berliner Bauwirtschaft stellt inzwischen eine große Herausforderung dar. Das Mentoringprojekt ist ein wichtiges Instrument, die regionale Bauwirtschaft nachhaltig zu unterstützen.

Azubis sind nicht nur zukünftige Fachkräfte, sondern auch potenzielle Führungskräfte (auch für andere Branchen). Sie können sich selbst als Mentor:innen engagieren bzw. als zukünftige Ausbildende Multiplikator:innen der Mentoring-Idee werden. So wird eine Nachhaltigkeit des Landesprogramms unterstützt und das Mentoring als Instrument an sich gestärkt.

Das Mentoringprojekt ist heute durch die enge Zusammenarbeit des Lehrbauhofs mit den ausbildenden Baubetrieben vielen in der Bauwirtschaft bekannt, so auch Institutionen wie die Handwerkskammer Berlin und die Berliner IHK. Die Methoden und Verfahrensweisen werden bereits vielfach angewendet und lassen sich auch auf weitere Gewerke übertragen. Im Netzwerk der verschiedenen Branchen im Landesprogramm Mentoring werden zudem Erfahrungen ausgetauscht, um voneinander zu lernen und Anpassungen für die eigene Branche vorzunehmen.

Kontakt

Boris Wiesmayr & Martin Kruszka
Telefon: 030 7226003
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Projekt-Website: https://lehrbauhof-berlin.de/projekte/mentoring

Berufsförderungswerk der Fachgemeinschaft Bau
Berlin und Brandenburg gGmbH
Belßstr. 12
12277 Berlin

www.lehrbauhof-berlin.de

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