Die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL

Berlin, seine Wirtschaft und insbesondere seine kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wachsen dynamisch – und damit auch der Bedarf an Fachkräften. Auf dem Weg zur digitalen Hauptstadt ist die duale Ausbildung in zukunftsfähigen Berufen ein entscheidender Faktor für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung. Das wissenschaftlich begleitete Modellprojekt #seiDUAL setzt genau hier an. Es bringt passgenau zusammen, was zusammengehört: Jugendliche mit unterschiedlichsten Biografien, KMU, Eltern, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Fachverbände sowie Politik und Gesellschaft. In der Anschubphase konzentriert sich das Projekt auf die drei Branchen Hotel- und Gastgewerbe, Einzelhandel sowie Baugewerbe. Um die entscheidenden Akteur*innen anzusprechen, zu vernetzen und zu begleiten, nutzt die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL dabei sowohl die analoge als auch die digitale Kommunikation.

  • Das Modellprojekt #seiDUAL baut auf den Intentionen des Koalitionsvertrages, der Soko „Ausbildungsplatzsituation und Fachkräftesicherung“ und der 10-Punkte-Agenda „Berlin auf dem Weg zur Digitalen Hauptstadt“ des Regierenden Bürgermeisters auf.
  • Die Schirmherrschaft für das Modellprojekt hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller übernommen.
  • Finanziert wird die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
  • Durchgeführt wird das Projekt von der Agentur elsweyer+hoffmann.

Berlin, seine Wirtschaft und insbesondere seine kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wachsen dynamisch – und damit auch der Bedarf an Fachkräften. Auf dem Weg zur digitalen Hauptstadt ist die duale Ausbildung in zukunftsfähigen Berufen ein entscheidender Faktor für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung. Das wissenschaftlich begleitete Modellprojekt #seiDUAL setzt genau hier an. Es bringt passgenau zusammen, was zusammengehört: Jugendliche mit unterschiedlichsten Biografien, KMU, Eltern, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Fachverbände sowie Politik und Gesellschaft. In der Anschubphase konzentriert sich das Projekt auf die drei Branchen Hotel- und Gastgewerbe, Einzelhandel sowie Baugewerbe. Um die entscheidenden Akteur*innen anzusprechen, zu vernetzen und zu begleiten, nutzt die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL dabei sowohl die analoge als auch die digitale Kommunikation.

  • Das Modellprojekt #seiDUAL baut auf den Intentionen des Koalitionsvertrages, der Soko „Ausbildungsplatzsituation und Fachkräftesicherung“ und der 10-Punkte-Agenda „Berlin auf dem Weg zur Digitalen Hauptstadt“ des Regierenden Bürgermeisters auf.
  • Die Schirmherrschaft für das Modellprojekt hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller übernommen.
  • Finanziert wird die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
  • Durchgeführt wird das Projekt von der Agentur elsweyer+hoffmann.

Projektziele

  • Durch den Einsatz von digitalen Medien und Informationen wird die Attraktivität der dualen Berufsausbildung gesteigert.
  • Im Rahmen des vierstufigen Berliner Landeskonzepts zur Berufs- und Studienorientierung werden miteinander verzahnte strategische Kommunikationsmaßnahmen und -instrumente entwickelt und realisiert.
  • Die duale Ausbildung in KMU wird als lohnende Wahl deutlich gemacht, um für die Berliner KMU geeignete Auszubildende zu gewinnen und so dem Berliner Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
  • Geschlechtsspezifische Berufszuweisungen werden aufgebrochen.
  • Durch einen gezielten und innovativen Matching-Prozess wird den KMU und den Jugendlichen eine bessere Vermittlung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen ermöglicht.
  • Der Matching-Prozess wird durch den Aufbau einer interaktiven Internetplattform mit zielgenauem Matching-Algorithmus unterstützt, auf der sich Jugendliche und KMU präsentieren, über Berufe informieren und unmittelbar miteinander in Kontakt treten können – für die direkte Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen.
  • Stärkung der digitalen Kompetenzen sowohl bei den Jugendlichen und als auch bei den Berliner KMU.
  • Durch Kooperationen mit den im Berufsbildungsbereich relevanten Akteur*innen (bestehenden Berufsbildungsinstitutionen, Branchenverbänden, Gewerkschaften, Jugendberufsagentur

    Berlin und den verschiedenen Verwaltungen und Behörden auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene) werden neue Synergien für die Fachkräftesicherung erzielt.

Projektbausteine

Herzstück des Modellprojekts ist der Aufbau einer innovativen, digitalen Plattform für zielgenaues Matching. Weitere Projektbestandteile sind u.a. die Veranstaltungen #seiDUAL – Das Event und #seiDUAL – Kulturbuntes Matching, Schulungen und Materialien für Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche, Aktionstage in Schulen und Klassenspiele, Aktionspunkte für Ausbildungsmessen, Azubi-Botschafter*innen, Elternabende und KMU-Treffen, aber auch eine E-Learning-Plattform, interaktive Kommunikationskanäle in den sozialen Medien und filmische Präsentationen von KMU, Auszubildenden und Berufen.

Kooperationen und Netzwerke

Aufbau und Pflege eines Netzwerkes von Partner-Betrieben
Das Modellprojekt #seiDuAL konzentrierte sich in 2018 auf den Aufbau eines Netzwerkes von Partner-Betrieben, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, aus den drei Branchen Hotel- und Gastgewerbe, Einzelhandel sowie Baugewerbe. Es wurden Gespräche mit verschiedenen Innungen, Verbänden und Institutionen geführt. Betriebe wurden aber auch direkt kontaktiert. Insbesondere durch die Veranstaltungen #seiDUAL – Das Event und #seiDUAL – Kulturbuntes Matching wurde die Zusammenarbeit mit den Betrieben intensiviert. Im Anschluss an die Veranstaltungen wurden Betriebe-Filme zu den Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb des Betriebs gedreht, wodurch der Kontakt über das Jahr weiterhin aufrechterhalten wurde. Insgesamt haben an den Veranstaltungen 24 verschiedene Betriebe teilgenommen. Viele weitere Betriebe äußerten außerdem ihr Interesse an der zukünftigen Teilnahme und Mitarbeit am Projekt.

Kooperationen mit den im Berufsbildungsbereich relevanten Akteur*innen
Im Laufe des Projektjahres 2018 haben Gesprächstermine mit folgenden Akteur*innen stattgefunden, in denen Kooperationen und Synergien erarbeitet wurden:

  • Bildungs- und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung Berlin gGmbH (BBZ Berlin)
  • Lehrbauhof (Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg Gemeinnützige GmbH)
  • Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berufliche und zentralverwaltete Schulen
  • Jugendberufsagentur
  • k.o.s. GmbH
  • PSW Partner Schule Wirtschaft
  • Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg
  • Berliner Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde (NRAV)
  • RAV Tempelhof-Schöneberg
  • RAV Spandau
  • RAV Friedrichshain-Kreuzberg
  • Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit
  • Handwerkskammer
  • zgs/spx consult GmbH
  • Maler- und Lackiererinnung
  • OSZ Gastgewerbe
  • Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm
  • Handelsverband Berlin-Brandenburg
  • Max-Bill-Schule, OSZ Planen, Bauen, Gestalten
  • Berufsförderungswerk der Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg
  • DEHOGA
  • IHK
  • Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
  • DGB
  • Wirtschaftshof e.V. in Spandau
  • Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein e.V.

Projektergebnisse - Produkte und Angebote

  • Der Netzwerkauf- und -ausbau mit Berliner Schulen, Betrieben und Kooperationspartnern hat erfolgreich stattgefunden. Mit vielen Kooperationspartnern wurde die Zusammenarbeit intensiviert und Synergien für die Fachkräftesicherung erzielt.
  • Die vorläufige Webseite ist veröffentlich worden, die Social Media-Kampagne hat steigende Follower-Zahlen und die Aktion „Chance18“ (umbenannt in #chanceDUAL) wurde durchgeführt.
  • Die Veranstaltung #seiDUAL – Das Event war ein voller Erfolg: Über 1000 Schüler*innen und 16 Betriebe haben teilgenommen. Insgesamt wurden 68 Ausbildungs- und Praktikumsplätze vermittelt - (15 Ausbildungsplätze und 53 Praktikumsplätze).
  • Die beiden Veranstaltungen #seiDUAL – Kulturbuntes Matching wurden erfolgreich in Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau durchgeführt. Bei 334 Schüler*innen und 11 Betrieben, die insgesamt an beiden Veranstaltungen teilgenommen haben, wurden 4 Ausbildungsplätze und 31 Praktikumsplätze vermittelt.
  • Insgesamt wurden über das Projekt in 2018 also mindestens 19 Ausbildungs- und 84 Praktikumsplätze vermittelt.
  • Das Konzept, das Design, die Inhalte sowie der Algorithmus für die digitale Matching-Plattform sowie die E-Learning-Plattform wurden finalisiert sowie in Ideenlabs „getestet“. Es ist alles bereit für die Programmierung der Plattform Anfang 2019.
  • Die Lehrmaterialien, ein Klassenspiel und ein Workshop zur Erstellung von Handy-Erklärfilmen wurden entwickelt. Auch für die Betriebe wurden die Materialien zur Begleitung von Praktikant*innen erfolgreich entwickelt und erstellt.
  • Die wissenschaftliche Begleitung wurde erfolgreich durchgeführt und hat mit einer Präsentation der Ergebnisse bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geendet. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitung fällt sehr positiv aus, das Projekt weist einen eindeutigen Mehrwert in seiner Zusammensetzung der Projektbestandteile auf und auch #seiDUAL – Das Event wurde als erfolgreiche Veranstaltung beurteilt.
  • Insgesamt zeigt sich, dass die Projektbestandteile und das Konzept des Gesamtprojekts #seiDUAL der richtige Weg sind, um die duale Ausbildung unter Jugendlichen wieder interessanter und attraktiver zu machen und Ausbildungs- bzw. Praktikumsplätze zu vermitteln. Insbesondere die Verknüpfung zwischen digitalen und analogen Elementen ist ein Kommunikationsweg, über den die Jugendlichen erreicht werden. Auch Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund wurden verstärkt ins Projekt einbezogen, u.a. durch die Veranstaltungen #seiDUAL – Kulturbuntes Matching.
  • Auch die Berliner Betriebe, insbes. die KMU, fühlen sich angesprochen. Sie nehmen das Projekt #seiDUAL an und geben positive Rückmeldungen.

Verstetigung und Transfer

Die Ansätze und Methoden des Modellprojektes #seiDUAL haben sich als sehr sinnvoll und wirkungsvoll erwiesen, sodass das Projekt 2019 weiterläuft. Dafür wurde ein neues Konzept erstellt, das neben neuen auch die Projektbestandteile von 2018 beinhaltet, die weitergeführt und ausgebaut werden.

Kontakt

Kontakt Agentur elsweyer+hoffmann
Eva Spillmann (Projektleitung #seiDUAL)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 030 241 584 19


http://www.seidual.berlin  -   #seiDual @sei_dual auf Twitter


 

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