EMSA - Erfolg mit Sprache und Abschluss

Das Projekt EMSA wird im beantragten zweijährigen Projektzeitraum 01.04.2020- 31.03.2022 methodisch differenziert auf die Zielgruppen der Migrant*innen eingehen, die sich mit dem Weg zum Berufsabschluss beschäftigen. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die verbesserte Teilhabe von An- und Ungelernten mit Migrationshintergrund an den unterschiedlichen Qualifizierungsangeboten zu einem Berufsabschluss. Daran müssen mehrere stake-holder beteiligt werden. Im Vordergrund stehen Migrant*innen selbst sowie die Anbieter und Anbieterinnen von abschlussbezogenen Qualifizierungsangeboten.

Das Projekt EMSA wird im beantragten zweijährigen Projektzeitraum 01.04.2020- 31.03.2022 methodisch differenziert auf die Zielgruppen der Migrant*innen eingehen, die sich mit dem Weg zum Berufsabschluss beschäftigen. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die verbesserte Teilhabe von An- und Ungelernten mit Migrationshintergrund an den unterschiedlichen Qualifizierungsangeboten zu einem Berufsabschluss. Daran müssen mehrere stake-holder beteiligt werden. Im Vordergrund stehen Migrant*innen selbst sowie die Anbieter und Anbieterinnen von abschlussbezogenen Qualifizierungsangeboten.

Projektlaufzeit

01.04.2020 – 31.03.2022

Projektziele

Die Berliner Beratungs- und Trägerlandschaft zeichnet sich durch ein vielseitiges und professionelles Angebotsspektrum für Migrant*innen aus. Für Anerkennungsverfahren im Ausland erworbener Qualifikationen gibt es relativ transparente und etablierte Verfahren und Angebote im Rahmen des IQ Netzwerks Berlin. Wege wie die berufsbegleitende oder modulare Nachqualifizierung von Erwachsenen, die Berufserfahrung mitbringen sind zwar effizient für Teilnehmer*innen sowie die finanzielle Förderung, sind aber noch nicht stabil etabliert. Diese Wege fordern die Bildungsdienstleister und die Verwaltung stark in ihrer Flexibilität bezüglich der finanziellen Förderung. Auch der professionell fachliche Zugang zum Thema ist nicht immer vorauszusetzen.

EMSA hat das Ziel, diese Schwelle zu senken, indem spezielle Qualifizierungsangebote im Regelsystem entstehen, die bereits mit Deutschkompetenzen auf dem B1 Niveau des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) für Sprachen den Weg zu einem Berufsabschluss ermöglichen. Die Zielgruppe erhält dafür ein integriertes Fach- und Sprachlernen und eine individuelle Begleitung. Auf diese Weise wird erprobt, ob das Anliegen, wie es in der gemeinsamen Bildungszielplanung 2016 für Berlin formuliert wurde, umsetzbar ist. Daraus folgend werden verstärkt Umsetzungsstrategien, Lehr- und Lernformate, Methodenbeispiele und Materialien für integriertes Fach- und Sprachlernen gemeinsam mit den beteiligten Bildungsdienstleistern entwickelt bzw. weiterentwickelt und veröffentlicht.

Projektbausteine

Projektbausteine setzen sich wie folgt zusammen:

  • Beratung von Migrant*innen zum Berufsabschluss
  • Begleitung von Migrant*innen zum Beginn eines abschlussbezogenen Verfahrens
  • individuelle Kompetenzfeststellung und Ermittlung der beruflichen Erfahrungen
  • Information durch Materialien, Veranstaltungen und Sozialen Medien zu den Wegen zum Berufsabschluss
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Erreichen der Zielgruppen und dem Transfer der Ergebnisse
  • Beratung Netzwerkkoordination von Bildungsdienstleistern zur Weiterentwicklung abschlussorientierter Qualifizierungsmaßnahmen
  • Entwicklung von Konzepten, Formaten und Materialien zum integrierten Fach- und Sprachlernen in acht Berufen
  • Personalschulungen zur Kompetenzentwicklungsbegleitung
  • Transfer und Publikation zur Nachqualifizierung und Präsentation der Erfahrungen und Ergebnisse

Kooperationen und Netzwerke

EMSA ist Fachberatungsstelle für Berufsabschlüsse von Migrant*innen im Netzwerk Beratung zu Bildung und Beruf in Berlin. Die Beratung erfolgt gemäß dem Berliner Fachkonzept und ist nach dem Berliner Qualitätsmodell zertifiziert.

Projektergebnisse - Produkte und Angebote

 Modellhaft entwickelt und erprobt werden 2020-2022:

  • Berufs- und fachbezogene Materialien zum integrierten Fach- und Sprachlernen
  • Der Einsatz von digitalen Instrumenten bei Infoveranstaltungen
  • Das Erreichen der Zielgruppe über Facebook und ggf. andere social media-Kanäle
  • Die Erweiterung der Angebotsentwicklung für berufsbegleitende Maßnahmen

Die Ergebnisse werden in Form einer Broschüre und einer Veranstaltung sowie weiterer Handreichungen präsentiert, nachhaltig aufbereitet und veröffentlicht.

Die Verzahnung aus der Beratung und der gleichzeitigen Weiterentwicklung von Maßnahmen wird flankiert durch Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsformate zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung mit relevanten Akteuren in Berlin.

Verstetigung und Transfer

Alle entwickelten Qualifizierungsangebote bei den kooperierenden Bildungsdienstleistern werden im Regelsystem der Agenturen für Arbeit und Jobcenter angeboten und können auch nachhaltig nach Projektende existieren. Die Informationsblätter und Visualisierungen stehen den Berliner Bildungsberatungsstellen zur Verfügung. Integriertes Fach- und Sprachlernen soll in allen Qualifizierungsangeboten etabliert werden. Im Projekt können nur exemplarisch Lehrformate und Materialien entwickelt werden, die den Impuls setzen, diese auf andere Berufe und Lerninhalte zu übertragen. In einem weiteren Schritt könnten die erfolgreichen Ergebnisse übertragen und neue hinzugewonnen werden.

Kontakt

 Arbeit und Bildung e.V. – Projekt EMSA (Erfolg mit Sprache und Abschluss)
www.aub-berlin.de | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Susanne Neumann

Karl-Marx-Straße 84 | 12043 Berlin
T +49 (0) 30 | 767 64 888 50

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