Aufforderung der GD Beschäftigung zum 13. Juni 2014: Verbesserung des Kenntnisstandes im Bereich der Arbeitsbeziehungen

HAUSHALTSLINIE 04 03 01 08: Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog

Im Rahmen der Aufforderung sollen Maßnahmen und Initiativen in Zusammenhang mit der Anpassung der Systeme der Arbeitsbeziehungen an Veränderungen der Arbeitswelt und die damit verbundenen Herausforderungen gefördert werden, z.B. Modernisierung des Arbeitsmarkts, Qualität der Arbeit, Mobilität und Migration, Jugendbeschäftigung, Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben, Gleichstellung von Frauen und Männern, Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen, aktives Älterwerden u.v.m.

 

Vorrangiges Ziel der Aufforderung ist die Verbesserung der Kenntnisse im Bereich Arbeitsbeziehungen, insbesondere durch Forschungsarbeiten und Analysen.

Gemeint sind bspw. Initiativen, die

  • einen Beitrag zur Vorbereitung und Nutzung (Präsentation, Diskussion und Verbreitung) der Berichte der Europäischen Kommission über die Arbeitsbeziehungen in Europa leisten
  • zur Verbesserung der Sammlung und Nutzung von Informationen über die nationalen Systeme der Arbeitsbeziehungen und über Entwicklungen auf europäischer Ebene beitragen
  • zur Förderung der Kenntnis über wirksame Verfahren im Bereich der Arbeitsbeziehungen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene beitragen, einschließlich erfolgreicher Formen der Beteiligung der Arbeitnehmer, vor allem in Bezug auf die Antizipierung, Vorbereitung und Bewältigung des Wandels;

sowie Maßnahmen, die

  • zur Vertiefung der Analyse der Themen/wichtigsten Ergebnisse der bereits vorliegenden Berichte über die Arbeitsbeziehungen in Europa beitragen, u. a. folgende: Arbeitsbeziehungen im öffentlichen Sektor; Arbeitsbeziehungen in den mittel- und osteuropäischen Ländern; Einbindung der Sozialpartner in Fragen der sozialen Sicherheit; Rolle des sozialen Dialogs bei der Förderung der Wirtschaftsleistung und dem Übergang zur einer CO2-armen Wirtschaft; Arbeitsbeziehungen im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion; Rolle des sozialen Dialogs bei der Förderung der Jugendbeschäftigung;
  • zur Identifizierung und zum Austausch von Informationen im Bereich der Arbeitsbeziehungen beitragen, auch im Rahmen der Tätigkeiten von Netzen von Beteiligten der Arbeitsbeziehungen und/oder Experten;
  • zur Verbreitung der Ergebnisse in Veröffentlichungen, bei Rundtischgesprächen, Seminaren, Konferenzen, Schulungsmaßnahmen und in Schulungsmittel.

Quelle: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=629&langId=de&callId=404&furtherCalls=yes

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