Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten als Solo-Selbständige, also auf eigene Rechnung und ohne Angestellte. Zwischen 2000 und 2011 ist die Zahl dieser Ein-Personen-Unternehmen einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge um rund 40 Prozent auf etwa 2,6 Millionen angewachsen. Damit sind mittlerweile rund 57 Prozent aller Selbständigen in Deutschland Solo-Selbständige. Quelle: Pressemitteilung DIW Berlin ...

Berliner Tagesspiegel stellt Ergebnisse der jährlichen Unternehmensbefragung „Betriebspanel Berlin“ vor. Das Fazit: Am Fachkräftemangel in Berlin hat sich nichts geändert: Im Jahr 2012 fehlte es Berliner Betrieben an 35,000 Fachkräften - mehr als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen - ein Trend von dem Männer und Frauen sehr unterschiedlich betroffen sind: 56 % der weiblichen Beschäftigen haben keine unbefristete Vollzeitstelle im Vergleich zu lediglich 26% der männlichen Angestellten. Wenig überraschend auch ...

Immer mehr Deutsche bessern ihr Einkommen mit einem Minijob auf. 9,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen Zweitjob - doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Das Risiko dieser Entwicklung besteht laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) darin, dass Minijobber/innen insbesondere in Handel und Gastgewerbe reguläre Vollzeitkräfte ersetzen. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/2-66-millionen-deutsche-bessern-einkommen-mit-mini-job-auf-a-915993.html ...

Wie Arbeitgeber und Gewerkschaftsbund mitteilten, erhalten Leiharbeiter ab 1. Januar 2014 im Westen 3,8 Prozent und im Osten 4,8 Prozent mehr Lohn. Der Mindeslohn soll bis 2016 auf 9 EUR im Westen und 8,50 im Osten weiter angehoben werden, womit zumindest im Westen das vom DGB geforderte Niveau erreicht wäre. Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-09/leiharbeit-mindeslohn-erhoehung ...

Aus „Die Abgehängten“, DIE ZEIT Nr. 40, 26. September 2013. Laut einem Artikel der aktuellen Ausgabe der ZEIT gehen Experten von rund einem Fünftel, d.h. 1,8 Mio. jungen Menschen im Alter von 18-25 Jahren aus, die sich aufgrund von Arbeitslosigkeit oder mangelnder Ausbildung am Rande der Gesellschaft bewegen. Der Artikel verweist auf die Bedeutung der staatlichen Förderung sozialer Projekte und kritisiert, dass „viele Modellprojekte ohnehin nur das geblieben [sind]: Modelle und Projekte, aber keine allgemeine Praxis". Zitiert werden die Perry Preschool Study und vergleichbare ...

Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) heute veröffentlichte, erfolgte 2012 jede 5. Neueinstellung in Teilzeit. Drei Viertel dieser Stellen wurden mit einer Frau besetzt. Die Studie beschreibt die Brückenfunktion, die eine Teilzeitbeschäftigung einnehmen kann, warnt jedoch auf vor der „Teilzeitfalle“, die sich ergeben kann, wenn eine gewünschte Übernahme in Vollzeit verwehrt bleibt. Die IAB-Studie berücksichtigt ausschließlich sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung, nicht Minijobs. Quelle: IAB-PresseinformationLink zum Download: ...

Rund 300.000 Menschen in Berlin würden durch die Einführung eines Mindestlohns mehr verdienen. Derzeit liegen viele Gehälter trotz Tarifverträgen bei weniger als 6 EUR pro Stunde. Betroffen wären damit mehr Arbeitnehmer als in jeder anderen deutschen Großstadt. Ein Artikel des Berliner Tagesspiegel geht der Frage nach, welche Chancen und Risiken mit der Einführung des Mindestlohns verbunden sind. Das Fazit: Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns würde Berlin Arbeitsplätze kosten – und gleichzeitig neue schaffen.Siehe: ...
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Soziale Innovationen


"Soziale Innovationen" bezeichnet neue Ideen, Ansätze und Dienstleistungen, mit denen gesellschaftliche Probleme besser bewältigt werden können als dies bisher möglich ist. Erreicht werden soll diese durch ein Zusammenwirken öffentlicher wie auch privater Akteure und der Zivilgesellschaft.

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Arbeitsmarkt und Beschäftigung


Trotz guter Eckdaten bei der wirtschaftlichen Entwicklung und rückläufiger Arbeitslosenzahlen bleibt in Berlin weiterhin eine hohe Sockelarbeitslosigkeit. Gleichzeitig stellen atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse ein Problem dar.

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Demografischer Wandel


Als eine zentralen Herausforderungen kommender Jahre nimmt der Demografische Wandel für Berlin Transfer einen großen Stellenwert ein.

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Diversity


Die kulturelle und soziale Vielfalt des Wirtschaftsstandorts Berlin birgt ein großes Potential, das weiter ausgeschöpft werden kann. Gleichzeitig kann der Standort durch die Verbesserung der sozialen Integration und Senkung der Arbeitslosigkeit gestärkt werden.

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Lebenslanges Lernen


Die „Halbwertszeit“ von Bildung und Wissen nimmt ab und das Verhältnis von Erstausbildung und Weiterlernen muss neu organisiert werden.

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Der Wirtschaftsstandort Berlin ist geprägt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Berlin Transfer informiert zu KMU-relevanten Entwicklungen.

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