Fachkräftemangel und prekäre Beschäftigung - Ergebnisse des „Betriebspanel Berlin 2012“

Berliner Tagesspiegel stellt Ergebnisse der jährlichen Unternehmensbefragung „Betriebspanel Berlin“ vor.

Das Fazit: Am Fachkräftemangel in Berlin hat sich nichts geändert: Im Jahr 2012 fehlte es Berliner Betrieben an 35,000 Fachkräften - mehr als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen - ein Trend von dem Männer und Frauen sehr unterschiedlich betroffen sind: 56 % der weiblichen Beschäftigen haben keine unbefristete Vollzeitstelle im Vergleich zu lediglich 26% der männlichen Angestellten. Wenig überraschend auch die Feststellung einer weiteren Benachteiligung von Frauen: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen spiegelt in keiner einzigen Branche den Anteil der Frauen an den Beschäftigten wider.


Auch was die Ausbildungsquote betrifft, liegt Berlin unter dem Bundesdurchschnitt. Positiv hervorzuheben ist dagegen der Anstieg der Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter: Seit 2005 steigt die Zahl der Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter an – allein im vergangenen Jahr kam es hier zu einem Zuwachs von 10%.

In der „Betriebspanel“-Studie werden bereits seit 1996 Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Beschäftigung Berlins untersucht.


Zum Artikel im Berliner Tagesspiegel vom 10.7.2013: http://www.tagesspiegel.de/berlin/betriebspanel-berlin-dringend-gesucht-fachkraefte/8473256.html


Die vollständige Studie „Betriebspanel 2012“ finden  Sie hier: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-arbeit/betriebspanel_2012.pdf

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