Gute Praxis vorstellen

 
 

Im Folgenden werden die Studien und Masterpläne aufgeführt, die die Handlungsgrundlage für viele der Berliner Projekte bilden.

Das Anerkennungsgesetz des Bundes

Insbesondere in den MINT-Berufen sowie im Pflegebereich zeigt sich ein immer deutlicher werdender Mangel an Fachkräften. Gleichzeitig verfügen viele Migrant/innen über einen im Ausland erworbenen Berufsabschluss, der in Deutschland häufig nicht anerkannt wurde, mit der Konsequenz, dass Migrant/innen oft unter ihren Qualifikationen beschäftigt sind. Vor diesem Hintergrund brachte die Bundesregierung das Anerkennungsgesetz auf den Weg, das am 1. April 2012 in Kraft trat.



Verwendung der Fördermittel der EU ab 2020 - Eckpunkte für eine Berliner Position zur EU-Kohäsionspolitik nach 2020

Das Land Berlin beteiligt sich mit dem vom Senat an 9. Mai 2017 beschlossenen Eckpunktepapier am europäischen Meinungsbildungsprozess – zum Beispiel beim Kohäsionsforum, um für den Erhalt einer wirkungsvollen EU-Kohäsionspolitik nach 2020 für alle Regionen zu werben.

In der laufenden EU-Förderperiode 2014-2020 erhält das Land Berlin 850 Mio. € aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
Mit den Fördermitteln werden Projekte zur weiteren Stärkung von Forschung, Entwicklung, Innovation und lokaler Wirtschaft sowie zum Klimaschutz und zur nachhaltigen integrierten Stadtentwicklung ebenso unterstützt wie Maßnahmen zur Anpassung der Arbeitskräfte an den Arbeitsmarkt und zur Förderung von Bildung, Qualifizierung und Integration.

Quelle: Pressemitteilung vom 09. Mai 2017 - Berliner Senat wirbt für wirkungsvolle EU-Kohäsionspolitik auch im Förderzeitraum nach 2020 für alle Regionen
Download: Senatsvorlage Kohäsionspolitik - Beschlussfassung 09.05.17.pdf

IAB-Studie: Digitalisierung der Arbeit - Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg

Aus der Kurzbeschreibung:

"Zentrales Ergebnis ist, dass gut acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin und rund 12 Prozent der Arbeitnehmer in Brandenburg in Berufen mit einem sehr hohen technischen Ersetzbarkeitspotenzial arbeiten. Damit sind die potenziellen Auswirkungen der Automatisierung in den beiden untersuchten Bundesländern deutlich niedriger als in Deutschland insgesamt (ca. 15 Prozent). Dies liegt in Berlin an der spezifischen Wirtschaftsstruktur als Dienstleistungsmetropole, die durch wenig maschinell ersetzbare Dienstleistungsberufe geprägt ist und in der stark automatisierungsgefährdete Produktionsberufe eine eher untergeordnete Rolle spielen.


Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden Lebenslanges Lernen sowie betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher."

Quelle: http://www.iab.de/238/section.aspx/Publikation/k170323301


siehe auch: Geringqualifizierte profitieren weniger von Weiterbildung http://www.morgenpost.de/210026897?__pwh=F3XNpMEDuj7oM5TiuoQN8w==

Grünbuch Arbeiten 4.0 des BMAS - und Weißbuch Arbeiten 4.0 mit Schlussfolgerungen aus dem Dialog

Wie verändert der digitale Wandel unser Arbeitsleben? Welche Chancen ergeben sich durch die erhöhte Flexibilität und Mobilität? In einem breit angelegten teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog unter Einbindung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialpartnern, Verbänden und betrieblicher Praxis möchte das Arbeitsministerium den Fragen der Arbeitswelt der Zukunft auf den Grund gehen.

Das Grünbuch skizziert bestimmende Trends, Werte und Handlungsfelder der künftigen Arbeitsgesellschaft und enthält eine Reihe konkreter Leitfragen.

Siehe http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/A872-gruenbuch-arbeiten-vier-null.html

Link zum Download


Aktuell: Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Im Rahmen des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ befasst sich die Kurzexpertise des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Viele Studien verweisen auf verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch orts- und zeitungebundenes Arbeiten. In Bereichen wie z.B. der Softwareentwicklung können zwar für hoch qualifizierte Personen mit körperlicher Beeinträchtigung neue Chancen eröffnet werden, aber weder für Menschen mit geistiger noch mit psychischer Beeinträchtigung.

Link zum Download


Das Weißbuch Arbeiten 4.0 - verfügbar ab 22. Februar 2017 - befasst sich mit den Schlussfolgerungen aus dem Dialog "Arbeiten 4.0"
http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a883-weissbuch.html

Bildung in Deutschland 2016

Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration.

Festgestellt wird der Trend zu mehr Bildung, es gibt weniger Schulabbrecher, Kinder mit Migrationshintergrund studieren im gleichen Umfang wie Kinder ohne Migrationshintergrund.
Ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg besteht weiterhin.

http://www.bildungsbericht.de/de/nationaler-bildungsbericht

Studie: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration 50+

Eine Studie des Wiener Instituts für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung bringt Einblicke in Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration von Personen 50+ in ausgewählten europäischen Ländern. (Deutschland, Finnland, Schweden und UK-Schottland)

Was wurde in der Studie untersucht?
Neben Good-Practice-Beispielen zur Guidance-Thematik für ältere Personen wurde in der vorliegenden Studie untersucht, welche Rahmenbedingungen in den Ländern vorherrschen, z.B. im Hinblick auf Gesetze, Arbeitsmarkt, Pensionen oder Weiterbildung. Weiter wurde analysiert, welche Zugänge und Techniken für Guidance von älteren Menschen angewandt werden und welche Kompetenzen gegebenenfalls bei BeraterInnen, z.B. in Arbeitsagenturen oder in der Berufsberatung, hierfür erforderlich sind. In manchen europäischen Ländern gibt es bereits umfangreiche Erfahrungen mit Lifelong Guidance für Ältere, auch dies wurde im  Rahmen der vorliegenden Studie untersucht und der Situation in Österreich vergleichend gegenübergestellt.

Bei der Bundesagentur für Arbeit und dem AMS Österreich sowie kooperierenden Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Betrieben gibt es zurzeit viele Initiativen und Projekte für Personen 50+.

Quelle u.a. FokusInfo 95 - http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/FokusInfo_95_2016.pdf

Mehr zum Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration 50+ auf http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=9989

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