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Soziale Innovationen

Blixtjobb hilft Obdachlosen zurück in den Arbeitsmarkt

Neue Wege der Reintegration: Das Stockholmer Projekt Blixtjobb unterstützt Obdachlose und Menschen mit Suchtproblemen bei ihren ersten Schritten zurück in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Projekts werden arbeitslosen und/oder suchtkranken Frauen und Männern Gelegenheitsjobs wie leichte Bau-, Garten-, Mal-oder Reinigungsarbeiten vermittelt, für die sie regulär entlohnt werden.

Die Kunden sind etwa 30% Privatpersonen und 70% Unternehmen, von denen viele die Anstellung der Blixtjobb-Arbeiter als Teil ihrer Corportate Social Responsibility sehen.

Indem Blixtjobb setzt damit auf unternehmerisches Handeln und Empowerment anstelle von Sozialarbeit – mit Erfolg: Wie die Projektverantwortlichen Johanna Nordenskjöld und Victoria Engman-Broadley auf unserer Tagung zu sozialer Innovation in Metropolregionen erklärten, geht der Suchtmittelmissbrauch durch die Steigerung des Selbstbewusstseins und das Gefühl, gebraucht zu werden zu dazuzugehören zurück.

Blixtjobb kann folglich als Methode gesehen werden, die zum Empowerment der Zielgruppe sowie zur Reduzierung von sozialen Ausschluss und Marginalisierung beiträgt.

Das Konzept hat sich nicht nur in Stockholm, sondern bereits auch in Oslo bewährt, denn Blixtjobb ist das Ergebnis eines Transfers des Projekts Lønn som Fortjent („verdienter Lohn“), der Kirkens Bymisjon (kirchliche Stadtsmission) in Oslo.

Blixtjobb wird von Stockholms Stadsmission durchgeführt, eine bereits seit 160 Jahren existierende soziale Institution, die neben sozialen Programmen und Bildungseinrichtungen neben Blixtjobb verschiedene weitere soziale Unternehmen betreibt.

Mehr zu Blixtjobb siehe Johannas und Victorias Präsentation auf unser Social Innovation Tagung.

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