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Fachkräfte

Entwicklung eines berufsbegleitenden Qualifizierungssystems Produktionstechnologie

prodDie Produktionsarbeit der Zukunft wird geprägt von volatilen Märkten, einer starken Produktspezifizierung und einer immer stärkeren Informatisierung und Komplexität der Produktionstechnik: Die sogenannte „Industrie 4.0“ erfordert durch diese gesteigerten Anforderungen immer flexiblere und qualifziertere Mitarbeiter. Betroffen sind insbesondere Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und der Automobilbau. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines entsprechenden Qualifizierungssystems  sowie die Information und Sensibilisierung von Unternehmen bezüglich des Leistungsspektrums des Berufsbildes des Produktionstechnologen.

 Projektträger:

  • Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) - Berlin 
  • Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin gGmbH

Projektbeginn: 01.01.2014

Das Projekt wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und den Europäischen Sozialfonds.

prodDie Produktionsarbeit der Zukunft wird geprägt von volatilen Märkten, einer starken Produktspezifizierung und einer immer stärkeren Informatisierung und Komplexität der Produktionstechnik: Die sogenannte „Industrie 4.0“ erfordert durch diese gesteigerten Anforderungen immer flexiblere und qualifziertere Mitarbeiter. Betroffen sind insbesondere Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und der Automobilbau. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines entsprechenden Qualifizierungssystems  sowie die Information und Sensibilisierung von Unternehmen bezüglich des Leistungsspektrums des Berufsbildes des Produktionstechnologen.

 Projektträger:

  • Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) - Berlin 
  • Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin gGmbH

Projektbeginn: 01.01.2014

Das Projekt wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und den Europäischen Sozialfonds.

Ausgangslage

Wie die letzten Jahre und Jahrzehnte gezeigt haben, sind diejenigen Volkswirtschaften krisenstabil und überlebensfähig, die über eine starke produzierende Wirtschaft verfügen. Gezeigt hat sich außerdem, dass schnelllebige Absatzmärkte, kundenspezifische Produkte und diffizile Produktionsprozesse jedoch auch flexiblere und reaktionsfähigere Produktionssysteme und Produktionsmitarbeiter erfordern. Es stellt sich die Frage, wie die Produktionsarbeit der Zukunft aussehen muss, um diese Herausforderungen bewältigen zu können. Neue Wege wie z. B. Industrie 4.0 werden als tragfähige Konzepte gehandelt.

Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat in der Studie „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ mit Unterstützung und reger Beteiligung von zahlreichen Unternehmen und Experten wegweisende Fragestellungen untersucht und u. a. folgende Schlussfolgerungen gezogen:

  • Aufgaben traditioneller Produktions- und Wissensarbeiter/innen wachsen weiter zusammen,
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen für kurzfristigere, weniger planbare Arbeitstätigkeiten on-the-job qualifiziert werden.

Dies betrifft u.a. technologiebestimmende Branchen wie den Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik sowie den Automobilbau.

Hier setzt das Modellprojekt an und macht Unternehmen mit einem speziellen Qualifizierungssystem zukunftsfest!

Ziele

Ziel des Modelprojektes ist die Entwicklung-Erprobung-Evaluierung und Umsetzung eines „Modularen und multivalenten Qualifizierungssystems für Produktionstechnologen“, in dem sich branchenverwandte Aus- und Weiterbildungsgänge auf einer neuen Stufe integrieren bzw. widerspiegeln.

Daneben gilt es, die Vermittlung von Information über und die Sensibilisierung der Wirtschaftsunternehmen für das Leistungsspektrum des Berufsbildes des Produktionstechnologen zu forcieren. Durch die Modularisierung des Rahmenplanes für die berufsbegleitende Qualifizierung sowie eine curriculare Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Qualifizierungsbausteinen, werden Unternehmen auf bevorstehende Herausforderungen einer Produktionsarbeit der Zukunft vorbereitet.

Neben der Stärkung der dualen Ausbildung und der Verankerung modularer Weiterbildungsangebote erfolgt die Prüfung der Möglichkeiten zur Etablierung eines dualen Studiengangs in der Hauptstadtregion.

Im Sinne der Bekanntmachung der Potenzen des Produktionstechnologen wird ein umfassendes Ausbildungsmarketing für das Berufsbild erarbeitet.

Zielgruppen

Hauptzielgruppe des Projektvorhabens sind kleine und mittelständische Unternehmen, für die das Berufsbild des Produktionstechnologen interessant ist. Durch entsprechend zu entwickelnde Kompetenzen ihrer Mitarbeiter/innen können Produktionsprozesse besser organisiert und optimiert werden. Damit leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und zur Stärkung der Wirtschaftskraft der Hauptstadtregion.

Bausteine

  • Schnittmengenanalyse ausgewählter Berufsbilder der Metall- und Elektroindustrie
  • Information und Sensibilisierung von Unternehmen
  • Machbarkeitsanalyse Duales Studium
  • Entwicklung eines Modulsystems
  • Kompetenzfestlegung für beide Lernorte
  • curriculare Aufbereitung der Module
  • Entwicklung von Qualifizierungsbausteinen für ausbildendes Fachpersonal
  • Erprobung der Qualifizierungsbausteine
  • Qualifizierung des ausbildenden Fachpersonals
  • Begleitung Lernort Betrieb

Kooperationspartner

 Das Modellprojekt wird von den Partnern Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin gemeinnützige GmbH und GEBIFO Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH gemeinsam bearbeitet.

 

Die Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO-Berlin) ist als außeruniversitäre Einrichtung und als privatwirtschaftliches Forschungs-, Beratungs- und Transferinstitut 1993 gegründet worden.

Die Struktur von GEBIFO-Berlin wird durch die Erfordernisse der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation im gesamten Bildungsbereich geprägt (vgl. http://www.gebifo.de). Das Aufgabenspektrum orientiert sich an den wissenschaftlichen Herausforderungen und den aktuellen Erfordernissen der Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie des Bildungs- und Beschäftigungssystems. In Einheit von Beratung, Coaching, Forschung und Begleitung von Innovationsmaßnahmen werden auch regionale, nationale und internationale Transferleistungen vorbereitet, gestaltet und dokumentiert.

Mit der Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN gemeinnützige GmbH agiert und entwickelt sich am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Adlershof ein innovatives Infrastrukturelement zur präventiven Förderung der Fachkräfteentwicklung in zukunftsweisenden Technologiefeldern.
Das Motto „produzierend lernen – lernend produzieren“ entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Produkts steht im Mittelpunkt ihres Tuns. Dabei orientiert sie sich in ihrem Handeln an den Qualifizierungsbedarfen technologieorientierter Unternehmen. Die Lernfabrik versteht sich als Unterstützungsstruktur insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der Hauptstadtregion. Mit der Schwerpunktsetzung auf „Neue Werkstoffe“ und „Generative Fertigungstechnologien“ stehen von Anbeginn zukunftsweisende Themen im Fokus der Lernfabrik.

Der Erfolg des Projektes ist wesentlich von der Einbeziehung wichtiger Akteure im Berufsfeld der Produktionstechnik abhängig. In erster Linie muss es einen Erfahrungsaustausch mit den Akteuren der Entwicklung und Pilotierung des Berufes geben. Dies sind der VDMA, der DIHK, das Bundesinstitut für Berufsbildung sowie die IG Metall.

Darüber hinaus werden in den Erfahrungsaustausch die IHK Südthüringen sowie eine ganze Reihe von Unternehmen in Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg einzubeziehen sein. Aufgrund ihrer Erfahrungen können sie einen wesentlichen Beitrag zur Konzeptionierung und Ausgestaltung eines berufsbegleitenden Systems zur Qualifizierung im Bereich der Produktionstechnologie leisten.

Aber auch die Berufsschulen, die bisher die theoretische Ausbildung und damit Pionierarbeit geleistet haben (Aalen, Ilmenau) sind in den Erfahrungsaustausch einzubeziehen.

Kontakt

Dennis Triebel

GEBIFO - Berlin: Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH

Schönhauser Str. 62
13127 Berlin

Telefon: +49 (0)30 32 66 91 91
Fax: +49 (0)30 32 66 91 90
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gebifo.de

Weiterführende Informationen: Darstellung des Projekts auf http://www.lernfabrik-berlin.de

Projektwebsite: http://www.q-pt.de/

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